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Techniklexikon

Lichtwellenleiter



Der Lichtwellenleiter ist ein Glasfaserkabel und dient der Datenübertragung über Lichtimpulse. Ein solches Kabel hat einen inneres Glaskabel als Kern und zwei Glasschichten, die es umschließen und ein geringeres Lichtbrechungsverhältnis aufweisen als das Kernkabel. Wenn ein Lichtimpuls in den Kern gesendet wird, so wir dieses Signal von der Grenzschicht, die den Kern von den beiden Glasschichten abgrenzt reflektiert. Das Gesetz der Optik besagt, dass der Einfallwinkel an der Außenseite größer ist als beim Ausfallwinkel.

Es gibt die folgenden zwei Techniken beim Lichtwellenleiter:

  1. Stufenfaser - Die Brechung des Lichts erfolgt an der Außenseite des Kernkabels
  2. Gradientenfaser - Bei der Gradientenfaser ist das Glas so verarbeitet worden, dass der Lichtimpuls einer sinusförmigen Bewegung folgt und zur Kernmitte geleitet wird.

In der Breitbandtechnik nehmen Lichtwellenleiter eine immer wichtigere Stellung ein, da sie eine Datenübertragung von bis zu 10 Gigabit pro Sekunde bieten und die Bandbreite mit der technischen Weiterentwicklung in ein paar Jahren noch weiter steigen wird. Auf dem deutschen DSL-Markt verfügt die Deutsche Telekom AG über ein Glasfasernetz in 50 Großstädten, wo die Haushalte mit einer Bandbreite von bis zu 50 Megabit pro Sekunde surfen können.



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