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Magnetblasenspeicher



Der Magnetblasenspeicher ist eine Speichertechnik aus den 1960er-Jahren. Es handelt sich um einen Magnetspeicher, der aus einer bestimmten Metall-Legierung besteht in Form von Folien. Dort können magnetische Felder in Bläschenform bewegt werden.

Die Bläschen werden als Domänen bezeichnet und sind extrem klein bemessen. Zwei starke Magnetfelder auf beiden Seiten halten die Bläschen einerseits fest aber auf der anderen Seite können sie bewegt werden. Die Magnetfelder sind horizontal und vertikal angebracht.

Die Lagen der Bläschen werden durch 0 und 1 unterschieden. Einer der größten Vorteile des Magnetblasenspeichers ist das Fehlen von mechanischen Teilen wodurch keine Hitze entsteht und kein Lüfter oder ähnliches wie bei einer Festplatte Festplatte im Techniklexikon notwendig ist. Die Herstellung eines Magnetblasenspeichers ist allerdings sehr komplex und galten als Nachfolger der weit verbreiteten Magnetspulen.

Im Gegensatz zu Magnetspulen verfügte der Magnetspeicher über eine hohe Speicherkapazität und konnte auf gespeicherte Daten innerhalb von 5 Millisekunden zugreifen.



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