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Point-to-Point-Tunneling

Das PPTP PPTP im Techniklexikon ist eine gemeinschaftliche Entwicklung von mehreren Unternehmen (Microsoft, US Robotics, 3Com …). Es handelt sich dabei um eine Weiterentwicklung des bis dahin bekannten Point-to-Point-Protokolls (PPP). Dementsprechend erfolgte eine Integration die die Betriebsystemwelt (Windows NT und Windows 95). In den nachfolgenden Betriebssystemen wurde dieses Protokoll als Standardkomponente implementiert.

Mit der standardmäßigen Implementierung sollte dem User die Möglichkeit eröffnet werden, dass dieser von jedem Standpunkt im Internet Internet im Techniklexikon eine gesicherte Verbindung zu einem Remote-Access-Server (RAS) aufbauen kann und somit Zugriff auf die benötigten Netzwerkressourcen bekommt.

Im PPTP PPTP im Techniklexikon sind die vom PPP PPP im Techniklexikon bekannten Authentifizierungsmechanismen, wie PAP, CHAP und MS-CHAP) integriert. Des Weiteren wird für die Vertraulichkeit Vertraulichkeit im Techniklexikon der Datenübertragung die Microsoft-Point-to-Point-Encryption (MPPE) eingesetzt, welche mittels eines RC4-Algorithmus arbeitet.

Nachfolgend werden einige wichtige und markante Charakteristika des PPTP PPTP im Techniklexikon aufgezeigt:

- Eine PPTP-Verbindung kann nur dann aufgebaut werden, wenn zwischen
einem PAC (Eingangskonzentrator) und einem PNS (Endpunkt) eine virtuelle TCP-Verbindung (Kontrollverbindung) aufgebaut wird.

- Zwischen einem PAC und einem PNC kann jeweils nur ein Tunnel initiiert werden, welcher eine TCP-Kontrollverbindung besitzt.

- Eine Initiierung eines PPTP-Tunnels kann ausschließlich durch das Endgerät erfolgen (Dial-In).

- Mittels einer logischen PPP-Verbindung ist eine protokollunabhängige Kommunikation möglich.
Bei einem getunnelten Datentransport werden die Datenpakete und die Kontrollinformationen getrennt übertragen. Diese Variante wird als out-band-Verfahren bezeichnet. Analog lässt zu dieser Thematik die Technik von ISDN betrachten, denn hierbei werden die Daten mittels B Kanals und die Kontrollinformationen mittels des D Kanals übertragen.

Der User initiiert einen Verbindungswunsch und baut entsprechend eine Verbindung zum Remote-Access-Concentrator (RAC), welcher dem PAC entspricht, des Providers auf. Somit wird mittels dieser Einwahl beim Provider eine PPP-Sitzung zwischen den User und dem RAC des Providers erzeugt. Nachfolgend terminiert der User eine PPTP-Sitzung, wobei die PPP-Datenpakete mittels eines modifizierten GRE-Header verwehen werden. Zusätzlich wird das ganze mit einem weiteren IP-Header versehen, welcher die Tunneldaten (Tunneleingang und Tunnelausgang) enthält. Diese Kombination bzw. Zusammensetzung des Datenpaketes wird dabei nur bis zum Endpunkt des Tunnels aufrechterhalten. Am Tunnelende werden alle zusätzlichen und für die Übertragung benötigten Header wieder entfernt. Dementsprechend ist das Datenpaket in seinen ursprünglichen Zustand versetzt.

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