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Schachcomputer



Bei einem Schachcomputer handelt es sich um einen Spezialcomputer der auf Schachspiele ausgelegt ist. Die Schachfiguren sind entweder real vorhanden und befinden sich auf einer Sensorplatte oder deren Darstellung erfolgt virtuell auf einem Display.

Das Schachprogramm setzt bei seinen einzelnen Schachzügen auf dass so genannte BruteForce Verfahren. Bei dem BruteForce Verfahren werden alle Schachzüge ausprobiert und dann der günstigste Zug ausgewählt. Im Gegenzug zu einem Menschen kann der Schachcomputer bis zu acht Schachzüge vorausplanen. Jedoch können Schachprogramme nicht sehr lange vorausplanen, da es eine fast unüberschaubare Zahl an möglichen Schachzügen gibt.

Die Meisterschachspieler haben aufgrund ihrer jahrelangen Erfahrung allerdings Chancen gegen Schachcomputer zu gewinnen. Der bekannteste Schachcomputer der Welt ist DeepBlue, der in den 1990er-Jahren von dem US-Technologieunternehmen IBM entwickelt worden ist. Heute im Handel erhältliche Schachcomputer verfügen über die Möglichkeit den Schwierigkeitsgrad festzulegen mit dem das Schachspiel gespielt werden soll.



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