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167 Millionen Personendaten im Jahr 2007 gestohlen
Veröffentlicht am Dienstag, 15.April 2008 von Redaktion


Laut einer aktuellen Einschätzung der Expertengruppe für Sicherheit Attrition.org wurden im letzen Jahr rund 167 Millionen Personendaten gestohlen und ist eine Verdreifachung gegenüber dem Vorjahr. Auf dem vierten Information-Security-Symposium hatten die beiden Zertifizierungsorganisationen CIS und Quality Austria die zehn brisantesten Diebstahl Fälle der letzten acht Monate der Öffentlichkeit vorgestellt.



Im vergangenen Jahr hatten in US-Unternehmen nach einer Befragung unter 194 Führungskräften durch das Computer Security Institute (CSI) rund 67 Millionen US-Dollar verloren. Der finanzielle Verlust wurde durch Daten-, und Hardwarediebstahl, Netzwerk-Sabotage und Datenmissbrauch verursacht. Von den zehn brisanten Fällen des Datendiebstahls fallen einige besonders auf.

Die amerikanische Supermarkt Kette Hannaford Brothers wurde im Februar 2008 bestohlen und zwar wurden 4,2 Millionen Kreditkarten-Nummern entwendet. Einen Monat zuvor hatten britische Krankenkassen mehrere 100.000 Datenbestände mit Sozialversicherungsnummern sowie der Krankengeschichte der betroffenen Mitglieder verloren. Bei Ebay konnten Cyberkriminelle im Oktober 2007 durch ein Sicherheitsleck unechte Ebay-Angebote verschicken wodurch sie in den Besitz von Userdaten gelangten.

Doch der bislang größte Datendiebstahl weltweit ereignete sich in den USA, wo technisch professionell ausgerüstete Datendiebe mit einem Parabolspiegel und Streaming-Decoding-Software seit Sommer 2006 rund 45 Millionen Kredit-, und Scheckkartendaten von Kunden des US-Einzelhandelskonzerns TJX stehlen konnten. Bei ihrem Datendiebstahl entwendeten sie außerdem sensible Personendaten von einigen 100.000 Personen. Diese Personendaten umfassen Führerscheine ebenso wie Militärausweise und Sozialversicherungskarten.






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