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30 Online Shops wurden mittels Dos Attacken erpresst
Veröffentlicht am Dienstag, 09.August 2011 von Redaktion


Seit einigen Monaten wird über immer neue Angriffe auf Konzerne und staatliche Einrichtungen berichtet. Offenbar haben nun 4 junge Leute versucht mit Erpressungen von rund 30 Online-Shops das schnelle Geld zu machen. Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen überlasteten die jungen Männer kurzzeitig die Server ihrer Opfer durch DoS-Angriffe.



Weltweit beweisen Kriminelle seit einigen Monaten immer wieder, dass es offenbar kein Sicherheitssystem gibt welches nicht von ihnen umgangen werden kann. Ob Sicherheitssysteme von großen Konzernen oder Staatlichen Einrichtungen, es scheint kein Sicherheitssystem zu geben welches nicht ausgehebelt werden kann.

Die Hintergründe der Kriminellen sind so vielschichtig wie ihre Angriffsmethoden. Nun wurde bekannt, dass 4 junge Männer zwischen 17 und 23 Jahren von rund 30 Online-Shop-Betreibern Geldbeträge zwischen 50 und 250 Euro erpresst haben. Offenbar um ihren Drohungen Nachdruck zu verleihen wurden die Server einiger Onlineshops mittels DoS-Angriffen lahm gelegt.

Die jungen Männer drohten mit erneuten Dos-Attacken sofern ihre Opfer die geforderten Geldbeträge nicht zahlen. Bisher sollen die Erpresser knapp 1000 Euro erbeutet haben. Auch wenn der bisher erpresste Gesamtbetrag relativ niedrig erscheint, so wurden durch das Lahmlegen der Server große Schäden verursacht.

Der so von den Erpressern verursachte Schaden wird auf mindestens 100.000 Euro geschätzt. Oberstaatsanwalt Alexander Badle erklärt: "Die Leute realisieren nicht, was sie an wirtschaftlichen Einbußen bei den Unternehmen auslösen.“ Gegen die 4 Verdächtigen ermitteln das Bundeskriminalamt / BKA und die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt wegen banden,- und gewerbsmäßiger Erpressung sowie Computersabotage.

In Mecklenburg-Vorpommern, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen wurden die Wohnungen der jungen Männer bereits Anfang des Monats von etwa 40 Polizeibeamten durchsucht. Bisher wurde jedoch keiner der Leute festgenommen.


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