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Adobe schliesst mit ausserplanmaessigen Updates 17 Schwachstellen
Veröffentlicht am Mittwoch, 30.Juni 2010 von Redaktion


Adobe hat seine ursprünglich für den 13. Juli 2010 geplanten Sicherheitsupdate (betrifft Adobe Reader und Acrobat) vorgezogen und nun bereits veröffentlicht. Mit den Patches werden insgesamt 17 Sicherheitslücken geschlossen. Die nun geschlossenen Schwachstellen werden als gefährlich eingestuft.



Mit den außerhalb seines planmäßigem, vierteljährlichen Patchday veröffentlichten Sicherheitsupdates schließt Adobe insgesamt 17 Sicherheitslücken. Die nun geschlossenen Schwachstellen werden als gefährlich eingestuft. Mit der Aktualisierung auf die Versionen 8.2.3 beziehungsweise 9.3.3 vom Adobe Reader und von Acrobat werden die 17 Sicherheitslöcher geschlossen.

Alle Schwachstellen werden mit der höchsten Warnstufe als kritisch eingestufte. Die nun geschlossenen Schwachstellen können auf ungepatchten Computern von potentiellen Angreifern ausgenutzt werden, um die Kontrolle über ein fremdes System zu erlangen. Um die Kontrolle über einen fremden Rechner zu erlangen muss das potentielle Opfer lediglich dazu animiert werden eine entsprechend präparierten PDF-Datei zu öffnen. Mindestens eine der nun geschlossenen Sicherheitslücke wird nach Angaben des Softwareherstellers Adobe seit mehreren Wochen aktiv ausgenutzt.

Von den unterschiedlichen Sicherheitslücken sind Windows-, Mac- und auch Unix-Betriebssysteme betroffen. Adobe hat genau wie Microsoft einen festen Rhythmus um erforderliche Sicherheitsupdates zu veröffentlichen. Während Microsoft seinen Nutzern an jedem zweiten Dienstag eines Monats Sicherheitspatches zu Verfügung stellt, hat Adobe vor einiger Zeit einen 3-Monats-Rhythmus zur Veröffentlichung von Sicherheitsupdate eingeführt. Mit den nun vorgezogenem, außerplanmäßigem veröffentlichten Sicherheitsupdates möchte Adobe die Systeme seiner Nutzer nicht unnötig lange der Gefahr vor unerlaubtem Zugriff aussetzten.

Alle veröffentlichten Sicherheits-Patches stehen für Nutzer von Windows-, Mac- und auch Unix-Betriebssystemen zu Verfügung. Um sein System vor Übergriffen zu schützen sollten alle angebotenen Sicherheits-Updates möglichst zeitnah installiert werden.


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