Nach einer Analyse der amerikanischen Virenscnutz-Firma Akonix tauchten im September so viele Würmer welche die Instant-Messenger (IM) betreffen auf wie jemals zuvor, berichtete das Online-Magazin Silicon heute.
"Im ersten und zweiten Quartal haben wir viele Varianten an IM-Viren gesehen.“, sagte David Jaros, der Produktmanager von Akonix gegenüber amerikanischen Medien.
"Viele davon waren Kelvir- und Bropia-Abkömmlinge. Aber im dritten Quartal sind neue Schädlingsfamilien aufgetaucht und es gab eine neue Flut von Angriffen.", so Jaros weiter in Bezug darauf dass im September sieben neue IM-Würmer innerhalb eines Monats auftauchten, die sogar die jeweilige Landessprache des Empfängers sprechen.
Laut Akonix werden IM-Netzwerke einmal am Tag mit Würmern angegriffen und die Hacker arbeiten gegenüber früher raffinierter. "Wir sehen im IM-Bereich jetzt genau dasselbe was wir in der E-Mail-Welt gesehen haben.", erklärte Jaros und empfiehlt Unternehmen, deren Mitarbeiter Instant-Messenger nutzen ihre IM-Netzwerke vor Angriffen aus dem Netz schützen und wird dies nicht gemacht so werden die Firmen eventuell von entsprechenden Problemen betroffen.