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Am Tag der Deutschen Einheit 2010 ging die Spamrate rapide zurueck
Veröffentlicht am Mittwoch, 20.Oktober 2010 von Redaktion


Aus Sicht der Spammer war der Tag der Deutschen Einheit 2010 ein schwarzer Tag. Am 3. Oktober 2010 ist die Spamrate rapide zurückgegangen. Besonders das Botnetz Rustock war von dem Rückgang stark betroffen. Für kurze Zeit neigten sich die sonst bis zu 200 Milliarden Spam-e-Mails am Tag Richtung Null.



Immer wieder warnen Sicherheitsexperten vor Spam-Attacken. Besonders aktiv war bisher das Spam-Team Canadian Pharmacy. Am Tag der Deutschen Einheit 2010 wurde ein plötzlicher Einbruch der sonst bis zu 200 Milliarden Spam-e-Mails pro Tag registriert. Die registrierte Spamrate neigte sich am 3. Oktober 2010 dem Nullpunkt zu. Für Internet-Nutzer ein erfreuliches Ergebnis, für die Spamversender sicher ein schwarzer Tag. Grund für dieses erstaunliche Ergebnis ist, dass der Untergrunddienstleister Spamit geschlossen wurde.

Man könnte Spamit als eine Art Logistikzentrale für Canadian Pharmacy bezeichen, welche aus Russland gesteuert wurde. Das Spam-Team Canadian Pharmacy ist als einer der größten illegalen Händler für Medikamente bekannt. Bisher konnte sich das Team der Canadian Pharmacy auf ein weit gefächertes Portfolio des Untergrunddienstleister Spamit vertrauen. Das Angebot erstreckte sich von der Webseitenerstellung über die Zahlungsabwicklung bis hin zum Produktversand. Für jeden eingegangenen Auftrag erhielten die Spammer eine Provison von dem Spamit-Betreiber.

Der Untergrunddienstleister Spamit wurde Quasi Opfer seines eigenen Erfolges. Das Unternehmen wurde zu bekannt und somit wurde das Risiko für die Drahtzieher zu hoch. Nach Angaben der MessageLabs Intelligence-Experten bei Symantec Hosted Services weist die große Mehrheit der über den Untergrunddienstleister Spamit versandten Mails meist Werbung für Erzeugnisse aus der Pharmaindustrie ("Canadian Pharmacy") auf.

Die Händler versuchen zwar den Eindruck einer seriösen Online-Apotheke zu erwecken, allerdings lassen die Geschäftspraktiken und Methoden vermuten, dass hier keine echten Pharmazeuten beteiligt sind. Ob potentielle Kunden hier echte Medikamente oder lediglich gefälschte Präparate erhalten ist ungewiss. Im günstigstem Fall sind die verschickten Präparate völlig wirkungslos, im ungünstigen Fall enthalten die Produkte gesundheitsschädigende Inhalte. Fakt ist, dass diese sogenannten Apotheken reine Geldmaschinen in dieser Schattenwirtschaft sind.


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