Eine fachkundige Arbeitsgruppe der in Bochum beheimateten Ruhr-Universität will das Thema Phishing erforschen und hat dazu ein Internet-Portal für betroffene Surfer sowie Forscher gestartet, berichtete das Tagblatt.
Zu Beginn der Forschung will die Arbeitsgruppe eine Datenbank aufbauen und fordert Surfer auf verdächtige Mails an phishing-info@rub.de zu senden. Die Mail(s) werden dann analysiert und den betroffenen Internet-Nutzern anschließend Ratschläge gegeben.
Das Internet-Portal wird auf diese Weise zu einer Informations-Plattform und Dokumentations-Center ausgebaut. Die Arbeitsgruppe wurde von den zwei Professoren Jörg Schwenk (Elektro-, und Informationstechnik) und Georg Borges (Juristik & Recht) gegründet.
Beim Phishing werden gefälschte eMails verschickt, womit Empfänger auf täuschend echte aber falsche Webseiten gelockt und zur Eingabe persönlicher Daten wie PIN/TAN-Nummern aufgefordert.
Sind die Versender der Phishing-Mails erst mal im Besitz der sensiblen Daten, plündern diese das Konto und machen auf Kosten des betroffenen Internet-Nutzers eventuell eine Einkaufs-Tour.
Die Webseite der Arbeitsgruppe kann unter der Adresse https://www.a-i3.org/ besucht werden und informiert umfangreich mit grafischen Darstellungen über die Themen Phishing, Pharming und Visual Spoofing.