Unter den Namen „Antispam-Strategien –Unerwünschte E-Mails erkennen und abwehren“ hat das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik (BSI) eine Spam-Studie und Stragieen gegen die nervigen Spam-Mails veröffentlicht, berichtet das Handelsblatt in seiner heutigen Ausgabe.
Laut dem BSI-Präsidenten Udo Helmbrecht kosten Spam-Mails nicht nur Zeit und Geld sondern würden auch das Vertrauen der Menschen sowie Firmen in die Telekommunikation und Informationstechnologie gefährden.
Nach Angaben der Behörde verursachen Spam-Mails einen Schaden in Milliardenhöhe und machen einen Großteil des weltweiten eMail-Verkehrs aus.
Den Produktivitätsverlust bei Unternehmen schätzt die EU-Kommission auf 2,5 Milliarden Euro jährlich wobei die Kosten bei den Providern noch hinzukommen, weil deren Server sowie Leitungen durch die Spam-Mails eine Überlastung erfahren.
“Unser Ziel ist es, Antispam-Strategien flächendeckend umzusetzen, nur so können wir das Problem weltweit lösen.“, erklärte BDI-Chef Helmbrecht.
Auf der Webseite http://www.bsi.de/literat/studien/antispam/ kann die Studie kostenlos heruntergeladen werden. Alternativ ist das Papier beim Bonner Bundesanzeiger Verlag für 32 Euro bestellbar.