Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor zunehmenden organisierten Hacker-Angriffen, welche die Sicherheit im Netz bedrohen.
Die Bedrohung durch virtuelle Störenfriede wie Viren, Würmer, Trojaner, Spam und Phishing-Angriffe wird laut dem BSI zunehmen. Laut dem ersten Bericht zur IT-Sicherheits Deutschlands entdeckte man im zweiten Halbjahr letzten Jahres rund 1400 Schwachstellen in IT-Systemen.
Die häufigsten Störenfriede sind laut dem BSI die Viren, Würmer und Trojaner, welche rund 30 % aller virtuellen Gefahren ausmachen. Als weitere Gefahr stuft die Behörde Phishing-Angriffe und Spam-Mails ein, deren Anteil bei den eMail zwischen 60 % und 90 % liegt.
Die Behörde fordert aufgrund der zunehmenden Gefahr aus dem Netz, alle gesellschaftliche Gruppen in Deutschland dazu auf eine Sicherheitskultur zu bilden, welche die Rahmenbedingungen im IT-Bereich spürbar verbessern könnte.