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Befuerchtete Spam Lawine zu den Olympischen Winterspielen blieb vorerst aus
Veröffentlicht am Freitag, 12.Februar 2010 von Redaktion


Da allgemein bekannt ist, dass Spammer keine Gelegenheit auslassen, aktuelle Themen für ihre kriminellen Aktivitäten zu missbrauchen, wurde zu der heutigen Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Vancouver ein erhöhtes Spam-Aufkommen erwartet. Bis Dato ist die befürchtete Spam-Lawine ausgeblieben.



Derzeit ist die Zahl der Spam-Nachrichten, die sich auf das große Wintersportereignis beziehen, zwar geringer als im Vorab befürchtet, trotzdem geben Sicherheitsexperten keine Entwarnung. Computerkriminelle lassen keine Gelegenheit aus, um aus aktuellen Themen Profit für sich zu schlagen. Derzeit wird beobachtet, dass Internetkriminellen die Olympischen Winterspiele in Vancouver dazu nutzen, um ihre Malware zu verbreiten und gezielte Attacken zu starten.

Um an ihr Ziel zu gelangen, verschicken Computerkriminelle derzeit zum Beispiel Mails mit dem Betreff "Information and resources to help you travel during the Vancouver 2010 Winter Games. TravelSmart 2010.htm". In den Mails sind diverse Links, die zu durchaus seriösen Angeboten führen, enthalten. Die Gefahr, die von den Nachrichten ausgeht, besteht in einem Schadcode, der in Form eines so genannten iFrames versteckt ist. Ist ein Rechner damit infiziert, kann fast alles auf ihm installiert werden, was ihm zugeschickt wird.

Eine zweite Mail, die derzeit im Umlauf ist, um System zu infizieren, ist an der Betreffzeile "How to make Olympics more interesting?" zu identifizieren. Bei der Nachricht, ist neben 2 Zeilen Text eine sogenannte Präsentationsdatei eingefügt. Öffnet ein Empfänger der Nachricht diese, infiziert er sein System mit Malware. Paul Wood, MessageLabs Senior Analyst bei Symantec Hosted Services, sagt zu dem Problem: "Im Februar haben wir diese Attacke bereits drei Mal registriert."

Weiter sagt Herr Paul Wood zu den eventuellen Schäden, die durch derartige Attacken entstehen können: "Das ist wenig, wenn man sich das weltweite Malware-Aufkommen ansieht. Allerdings sind solche gezielten Angriffe von Natur aus nicht sehr verbreitet. Sie sollen den Zugang zu bestimmten Rechnern ermöglichen. Selbst wenn nur eine Attacke erfolgreich ist, entsteht dem Opfer möglicherweise immenser Schaden." Eigentlich sollte jeder Internet-Nutzer seine eingegangenen E-Mails immer genau anschauen bevor er sie öffnet. Um sein System vor Schaden zu schützen, sollte er ihm unseriös erscheinende Mails in den virtuellen Papierkorb verschieben.






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