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Bei Google 19000 Daten von Kreditkarten auslesbar
Veröffentlicht am Dienstag, 31.März 2009 von Redaktion


19.000 Briten konnten bei Google ihre kompletten Kreditkarteninformationen wieder finden. Dort sind sie vermutlich unbeabsichtigter Weise gelandet. Experten vermuten, dass Cyberkriminellen, die vermutlich aus dem fernen Osten kommen, beim Handel mit den Daten eine Panne unterlaufen ist und sie die Daten aus versehen Online stellten.



Die nun bei Google, der weltweit größten Suchmaschine, aufgetauchten kompletten Datensätze enthielten Namen, Adressen und die kompletten Kartendaten von Visa-, Mastercard- und American Express-Kunden. Inzwischen soll nach Angaben des Banken-Branchenverbandes (APACS) der überwiegende Teil der Karten gesperrt sein und es kann kein Geld mehr von den Konten der Betroffenen abgehoben werden.

Leider ist die Gefahr damit noch nicht gebannt, denn die Adressdaten könnten durchaus auch noch für den Identitätsdiebstahl missbraucht werden. Es sieht so aus als seinen einige dieser Karten, von denen die Daten im Internet aufgetaucht sind, immer noch aktiv. Inhaber von Kreditkarten werden daher zu erhöhter Wachsamkeit aufgefordert. Es könnte durchaus sein, dass die inzwischen bei Google aufgetauchten Daten nur ein Teil einer größeren Datenbank sind.

Über die genaue Herkunft der Daten ist noch nichts bekannt, es könnte durchaus sein, dass ein Teil von Phishing-Angriffen stammt und ein anderer Teil wurde vielleicht ausgespäht als die Kartenbesitzer bei Online-Shops ihre Einkäufe bezahlten. Auch wenn der in Frage kommende Server in Vietnam inzwischen abgeschaltet wurde weiß man nicht ob noch Kopien der Daten auf bislang unentdeckten Webseiten existieren.






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Kommentar:
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von Virenschutz.info Leser am Sonntag, 19.April
Wie kann man dieses Daten auslesen? Wie kann ich prüfen ob man selbst betroffen ist?


von Virenschutz.info Leser am Montag, 20.April
Wie kann man dieses Daten auslesen?
Das würde voraussetzen, dass Virenschutz.info das getan hätte...

Versuche doch mal Google selbst zu befragen.

http://www.google.de/search?hl=de&q= %22Max+Mustermann%22 +Mastercard&as_q=123456789&btnG =In%C2%A0den%C2%A0Ergebnissen%C2%A0suchen

der Suchsnippet "in den Ergebnissen Suchen"
"Max Mustermann" Mastercard 123456789


von Virenschutz.info Leser am Freitag, 24.April
Ich bin eine betroffene Person. Ich habe meine Kreditkarteninfos bei Shopto.net gespeichert gehabt und es wurden damit 600$ beim Onlinepoker gespielt. Die Karte wurde zwar nachträglich gesperrt, aber dann wurde es wieder bei betandwin versucht. Shopto wurde gehackt!


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