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BitDefender hilft seinen Kunden mit einem Notfall Patch
Veröffentlicht am Montag, 15.März 2010 von Redaktion


Der Sicherheits-Software-Hersteller BitDefender will seine Kunden mit einem Notfall-Update für seine Sicherheitslösungen unterstützen. Der bereit gestellte Patch soll das System vor Angriffen speziell schützen. Die Schwachstelle betrifft überwiegend den Internet Explorer Versionen 6 und 7. Die seit geraumer Zeit bekannte Schwachstelle in den Versionen 6 und 7 des Internet Explorer kann besonders gefährlich werden.



Die von Microsoft an seinem vergangene Woche durchgeführten offiziellen Patchday un-gepacht gebliebene Sicherheitslücke im Internet-Explorer 6 und 7 kann von Angreifern ausgenutzt werden um ein System mit Schadcode zu infizieren. Von dem Problem sollen Nutzer betroffen sein, die auf ihrem Rechner eines der Microsofts Betriebssysteme, ab Windows 2000 mit Ausnahme von Windows 7 und Windows Server 2008 R2, installiert haben.

Um sein System mit Schadcode zu infizieren genügt es bereits, einem Link zu folgen, den er durch einen vermutlichen Freund, zum Beispiel in seinem Postfach in einem sozialen Netzwerk, wie zum Beispiel Facebook oder MySpace, vorgefunden hat. Immer wieder muss, davor gewarnt werden, Links in e-Mails von zweifelhafter Herkunft zu öffnen. Die Gefahr, die der Sicherheits-Software-Hersteller BitDefender mit seinem Notfall-Update eindämmen möchte, gehen von Links in Spam-Mails oder Bekanntmachungen aus. Es wurde festgestellt, dass die Webseiten, zu denen die Internet-Nutzer gelockt werden, einen gefährlichen Java-Script-Code enthalten, der den Cache des Browsers überschreibt und somit das System angreifbar macht.

Bereits vergangene Woche hat Microsoft vor der Gefahr, die von den Sicherheitslöchern in seinem Browser Internet-Explorer 6 und 7 ausgehen gewarnt. Es wird berichtet, das Microsoft an der Prüfung der Schwachstelle arbeitet. Viele Microsoft-Nutzer werden vermutlich froh sein, dass der Sicherheits-Software-Hersteller BitDefender schneller gearbeitet hat und seinen Kunden bereits ein sogenanntes Notfall-Update für seine Sicherheitslösungen bereit gestellt hat. Von Microsoft ist zu hören, dass das derzeitige Problem durch einen ungültigen Zeigerverweises bei der Verwendung der Internet Explorer-Versionen 6 und 7 ausgelöst werde.

Weiter heißt es, dass nicht präzise gelöschte Zeiger nach dem Freigeben von Objekten weiterhin ansprechbar seien. Alle Microsoft-Kunden, die von der Schwachstelle des Internet Explorer in den Versionen 6 und 7 betroffen sind, die ihr System mit BitDefender-Sicherheitssoftware schützen, sollten zeitnah das angebotene Notfall-Update auf ihrem Rechner installieren. Für alle anderen bleibt zu hoffen, dass die Redmonder schnell ihre Tests abschließen und nicht bis zum nächsten offiziellen Patchday warten, um ihren Kunden ein entsprechendes Update bereitstellen.






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