Der Sicherheitsexperte Oliver Niesner der Zeitschrift Computerbild die am kommenden Montag erscheinen wird, hat gezeigt wie sich der Sturm Wurm nach der Infizierung eines Rechners verhält, berichtete SHZ.de - Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag heute.
Sobald der Rechner infiziert wurde, startete der Sturm Wurm den Versand von Spam Mails und zwar unsichtbar. Täglich können so bis zu 28.000 Spam Mails verschickt werden und der Rechner verbindet sich mit anderen Computern die ebenfalls das Ziel des gemeinen Wurms waren. Außerdem wurde der Rechner in das bestehende Botnetzwerk integriert.
Das Sturm Wurm Botnetzwerk soll laut dem IBM Sicherheitsexperten Will Irace aus weltweit bis zu 50 Millionen Rechnern bestehen während das Computer Science Laboratory eher nur von maximal 5 Millionen Computern ausgeht. Das Botnetz setzen die Betreiber und dies sind Cyberkriminelle oder Hacker immer effektiver ein. Zu Beginn wurde es nur zum Spamversand verwendet aber mittlerweile dient es auch dazu Firmen-Netzwerke anzugreifen. Zudem können bestimmte Sturm Würmer sogar Sicherheitsprogramme deaktivieren. Welches Ziel die Betreiber des gefährlichen Netzwerks verfolgen ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht ganz klar aber finanzielle Interessen sind durchaus möglich.