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Conficker greift Bundeswehr an
Veröffentlicht am Montag, 16.Februar 2009 von Redaktion


Nachdem Conficker / Downadup vor kurzem schon das französische und britische Militär teilweise lahm gelegt hat, hat er nun auch die deutsche Bundeswehr unterwandert. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern mussten auch bei der Bundeswehr einige Rechner vom System getrennt werden.



Auch wenn der sich rasant ausbreitende Wurm schon seit einiger Zeit bekannt ist und seit Oktober ein Patch bereit steht, so konnte er sich nun auch bei der deutschen Bundeswehr einschleichen und hat hunderte von Bundeswehr-Rechnern infiziert. Um eine weiter Ausbreitung der Schadsoftware bei der Bundeswehr zu verhindern wurden einige Dienststellen vom Netzwerk getrennt teilte das Verteidigungsministerium mit.

Zur Zeit gibt es dort wohl keine weiteren Einschränkungen. Um die volle Funktionsfähigkeit der Bundeswehr wieder herzustellen, indem die Schadsoftware entfernt wird, wurde von Spezialisten des Bundeswehr-Computer-Notfall-Teams und dem Unternehmen BWI Informationstechnik GmbH bereits am Wochenende Gegenmaßnahmen eingeleitet. Conficker hatte im letzten Monat Rechner der französischen Armee infiziert, allerdings weißt ein Armeesprecher Berichte zurück, dass wegen dem Wurmbefall Kampfflugzeuge am Boden bleiben mußten.

Conficker der sich seit Januar explosionsartig ausbreitet infiziert überwiegend Behörden-und Firmen-Systeme. Inzwischen ist von Microsoft sogar eine Kopfgeld-Prämie in Höhe von 250.000 Dollar ausgesetzt worden, die derjenige bekommt der Hinweise zur Festnahme und Verurteilung der Hintermänner von Conficker gibt. Es wäre nicht das erste Mal daß Microsoft damit Erfolg hätte.






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