Nach dem aktuellen Sicherheitsbericht der die erste Jahreshälfte 2006 betrifft der russischen Virenschutzfirma Kaspersky legte die Zahl der Trojaner von Januar bis Juni um 9 Prozent zu wobei die Backdoor-Trojaner mit 30 Prozent sich am stärksten verbreiteten.
Bei den Trojanern landen die Download-Trojaner, Spy-Trojaner und Passwort-Trojaner mit 26 Prozent, 12 Prozent und 13 Prozent hinter den Backdoor-Trojanern. Das starke Interesse der Cyberkriminellen an Trojanern hängt mit Geld zusammen denn diese digitalen Störenfriede spielen eine erhebliche Rolle beim Datendiebstahl um etwa an Bankdaten zu gelangen.
Die Download-, und Backdoor-Trojaner verzeichneten ein starkes Wachstum weil diese zur Verwaltung und Einrichtung von Botnetzwerken verwendet werden. Die Cyberkriminellen setzen bei der Verbreitung ihrer Trojaner verstärkt auf Spam-Mails und Exploits damit diese reihenweise Rechner infizieren.
Laut dem Sicherheitsbericht werden die Cyberkriminellen neue Technologien entwickeln wodurch die Zahl der Schadensprogramme weiter zulegen wird. Dabei sind die Spy-Trojaner, Download-Trojaner, Passwort-Trojaner und Backdoor-Trojaner bei den Internet-Kriminellen am beliebtesten und gezielte Hacker-Angriffe werden immer öfter eingesetzt.