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Das Sicherheitsrisiko aus der Chefetage
Veröffentlicht am Mittwoch, 31.Oktober 2012 von Redaktion


Die Nutzung privater Geräte sorgt in vielen Unternehmen für ein nicht kalkulierbares Sicherheitsrisiko und beschert IT-Sicherheitsexperten weltweit viel Kopfzerbrechen und Arbeit. Bisher wurde vermutet, dass insbesondere junge Mitarbeiter für IT-Sicherheitsprobleme verantwortlich seien. Laut einer Studie von Easynet stellen jedoch oft die Top-Manager von Unternehmen ein Sicherheitsrisiko dar, da diese oftmals verbotene Applikationen ins Firmennetz einschleusen.



Eine europaweite Studie hat nun belegt, dass viele Top-Manager den IT-Sicherheitsexperten ihrer Unternehmen viel Arbeit bescheren und somit auch ein Sicherheitsrisiko darstellen. Für die Studie wurden von dem Service-Provider Easynet in 6 Ländern insgesamt 182 CIOs und IT-Leiter über die Nutzung von Applikationen und deren Auswirkung auf die IT-Sicherheit befragt.

Allgemein ist bekannt, dass das Einbringen und die Nutzung privater Geräte in Firmennetze den IT-Sicherheitsexperten viel Kopfzerbrechen und Arbeit beschert. Durch die Nutzung privater Geräte können unter anderen Fremd-Applikationen unkontrolliert in Firmennetze gelangen.

Bisher wurde vermutet, dass insbesondere junge Mitarbeiter für die Entstehung derartiger Probleme verantwortlich seien und den Sicherheitsabteilungen viel Arbeit bescheren. Eine Studie von Easynet belegt nun allerdings, dass auch viele Top-Manager Freizeit-orientierte Applikationen nutzen und diese offenbar auch ins Firmennetz einbringen.

27 Prozent der befragten Top-Manager und 32 Prozent der jungen Mitarbeiter erklärten, dass sie Freizeit-orientierte Applikationen nutzen. Überraschender Weise erklärten 32 Prozent der befragten IT-Sicherheitsexperte das für die überwiegende Anzahl von Video-Apps, welche in Firmennetz eingebracht werden, Top-Manager verantwortlich seien.

Lediglich 28 Prozent der Praktikanten sollen für die Speicherung von fremden VoIP-Applikationen in Unternehmensnetze verantwortlich sein. Laut der Studie sollen jedoch unglaublich 41 Prozent der Top-Manager verbotene fremde VoIP-Applikationen in Unternehmensnetze einbringen. In einer Mitteilung wird der Geschäftsführer Central Europe von Easynet Global Services Diethelm Siebuhr zitiert: "Die jungen Leute in Unternehmen werden immer wieder beschuldigt. Tatsächlich sind die wahren Schuldigen schon häufig altgediente Top-Manager. Nicht nur, weil sie unerlaubte Applikationen genauso oft ins Firmennetz bringen wie die Digital Natives, sondern weil sie ihrer Führungsfunktion nicht gerecht werden, Neuzugängen die Regeln zur Firmensicherheit vorzuleben."


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