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Deutsche Bahn Mitarbeiter ausspioniert
Veröffentlicht am Donnerstag, 06.August 2009 von Redaktion


Dass viele Deutsche unsicher sind was ihre Daten im Betrieb, in welchem sie angestellt sind, betrifft wird derzeit durch eine erneut bekannt gewordene Bespitzelungsaffäre bei der Deutschen Bahn bestätigt. Die nun bekannt gewordene Bespitzelungsaffäre betrifft eine Datenansammlung über Krankheiten von Mitarbeitern, die innerhalb des Unternehmens weitergegeben worden sein sollen.



Inzwischen hat die Deutsche Bahn eingeräumt, dass es Hinweise darauf geben soll, dass es in Regionalbereichen der DB Sicherheit GmbH Listen mit Mitarbeiter-Krankendaten geführt worden sind. Die gesammelten Mitarbeiterdaten sollen innerhalb des Unternehmens weitergegeben worden sein. Es ist allgemein bekannt, dass diese Art der Datenbeschaffung von nicht arbeitsspezifischen Informationen nicht zulässig ist.

Wie bekannt wurde zog der Vorstand der Bahn aus dem erneuten Datenskandal die Konsequenzen und kündigte an, dass das Unternehmen sich von den Verantwortlichen, die für den erneuten Datenskandal zuständig sind, trennen will. Bereist im Mai hat der neue Bahnchef Rüdiger Grube entschieden, dass sich das Unternehmen von Jens Puls, dem frühere Geschäftsführer der DB Sicherheit, trennen wird.

Es heißt dass Jens Puls die Schlüsselfigur im Deutsche-Bahn-Skandal sei. Puls soll für diverse massenhafte, heimlich durchgeführte Abgleiche von Mitarbeiterdaten verantwortlich sein. Die gesammelten und weitergegebenen Krankeninformationen sollen nicht arbeitsspezifische Daten sein und dürfen laut Gesetz nicht erhoben werden. Die Bahn erklärt zu dem Datenskandal, Krankheitsdaten, mit denen der Arbeitgeber etwa die Arbeitsplatzsicherheit verbessern kann, dürften weitergegeben werden.

Da beruhigt es Angestellte vermutlich wenig, dass von den bundesweit rund 2200 Mitarbeitern des Tochterunternehmens, die für Schutz- und Sicherheitsdienste zuständig ist, nur eine geringe Zahl der Mitarbeiter von der Datensammlung betroffen sind.






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