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Die Gefaehrlichkeit der Cyberwelt darf nicht unterschaetzt werden
Veröffentlicht am Dienstag, 03.September 2013 von Redaktion


Seit Jahren stellt die Cyberwelt ihre Gefährlichkeit immer wieder mit verbesserten und ausgereifteren Angriffsmethoden aufs Neue unter Beweis. Immer neue Berichte und Warnungen vor aktuellen Bedrohungen sollten mittlerweile auch den naivsten Internet-Nutzer davon überzeugt haben, dass die Cyber-Kriminalität existiert und bekämpft werden muss. Im Laufe der Jahre hat sich eine Schattenwirtschaft mit virtuellen Marktplätzen für Malware aller Art entwickelt.



Offenbar hat sich die digitale Untergrundwirtschaft zu einen gut organisierten Wirtschaftsraum aufgebaut. Dass sich gute Qualität auf Dauer durchsetzt und der Konkurrenzkampf das Geschäft belebt ist allgemein bekannt. Offensichtlich ist auch die digitale Untergrundwirtschaft nach diesen Prinzipien aufgebaut.

In virtuellen Marktplätzen werden alle Arten von Malware und assoziierten Services angeboten, welche per Kreditkarte bezahlt werden müssen. Währen der Sicherheitsspezialist Kaspersky Lab im Jahr 2006 rund 200.000 Malware-Attacken registrierte, so sind es aktuell täglich 200.000. Die Gefährdung richtig einzuschätzen ist für eine Laien quasi unmöglich.

Vermutlich gibt es nur sehr wenige Personen, welche die komplexen Angriffsmethoden sowie die Infrastrukturen der Schattenwirtschaft durchschauen und daher in der Lage sind das Risiko und die Gefahren richtig einzuschätzen.

Das Team von Kaseya hat die Top 7 der Ursachen für IT-Sicherheitslücken in heutigen Unternehmen auf einem Blick zusammengestellt:
1. Naive Endbenutzer und unzufriedene Mitarbeiter - die einen fallen auf Täuschungsversuche hinein, die anderen unterliegen der Verlockung des schnellen Geldes. 
2. Fehlende Grenzen für eine Kontrolle - BYOD mit seinen Smartphones, Tablets, Laptops und Netbooks machen das Unternehmensnetz in seiner Größe undefinierbar, denn Zugriffe können ebenso vom Inhouse-Arbeitsplatz wie auch aus einem Café erfolgen. 
3. Sicherheit bei mobilen Geräten ist ein Entwicklungsgebiet - immer mehr mobile Endgeräte dürfen auf Unternehmensnetze zugreifen, wobei das Security-Niveau mobiler Apps zu niedrig liegt. Dies ist unter anderem ein Grund dafür, dass Java - weltweit auf mehr als drei Milliarden Geräten installiert - eines der Hauptangriffsziele darstellt. 
4. Liegenlasser und Verlierer - im vergangenen Jahr wurden allein in New York 36.000 Mobiltelefone vergessen; die wenigsten davon verfügten über Funktionen, um sie remote zu sperren, zu löschen oder zumindest einen IT-Verantwortlichen über den Verlust zu informieren. 
5. Zu flaches Denken - Sicherheit ist heute eine vielschichtige Aufgabe, Security muss auf unterschiedlichen Ebenen plattformübergreifend realisiert und dennoch zentral verwaltet und über Policies definiert werden. 
6. Der unterschätzte Cyber-Kriminelle - das Schreiben und Verbreiten von Malware findet nicht mehr durch einen Robin-Hood-Nachfolger im Hobbyraum statt; wirtschaftliche Anreize haben Cyber-Kriminelle zu bestens organisierten, hochmotivierten und finanzstarken Akteuren gemacht. 
7. Wir lernen zu langsam - die Taktiken der Cyber-Kriminellen sind uns meist einen Schritt voraus. Daher müssen eine kontinuierliche Sensibilisierung und ein stetiges Wissens-Update zu Angriffs- und Verteidigungsformen im IT-Bereich zur Selbstverständlichkeit werden. 


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