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Die meisten Mitglieder sozialer Netzwerke verzichten bewußt auf Anonymitaet
Veröffentlicht am Freitag, 22.Juni 2012 von Redaktion


Ein Großteil der Internet-Nutzer ist bei mindestens einem sozialen Netzwerk angemeldet. Wer unerkannt auf derartigen Plattformen, wie zum Beispiel Facebook oder Twitter agieren möchte kann einen Fantasienamen oder auch Abkürzungen nutzen. In beruflich orientierten sozialen Netzwerken, wie beispielsweise XING wird allerdings der echte Vor- und Nachname des jeweiligen Mitgliedes erwartet.



Soziale Netzwerke wurden in den vergangenen Jahren zunehmend in das private Leben vieler Internet-Nutzer integriert. Aber auch in die Geschäftswelt haben entsprechende Plattformen mittlerweile Einzug gehalten. Während in beruflich orientierten sozialen Netzwerken, wie beispielsweise XING der Vor- und Nachname des jeweiligen Mitgliedes erwartet wird, so können bei privat genutzten Plattformen, wie beispielsweise Facebook oder Twitter, auch Fantasienamen oder sogar Abkürzungen eingesetzt werden.

Laut einer von dem Institut Forsa für den Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. / BITKOM durchgeführten Umfrage geben 58 Prozent der Nutzer sozialer Netzwerke ihren Vor- und Nachnamen an. 18 Prozent der User geben lediglich einen Teil ihres Namens an oder kürzen diesen ab. 20 Prozent agieren in sozialen Netzwerken mit Fantasienamen / Nicknamen. Lediglich 2 Prozent geben, aus welchen Gründen auch immer, bewusst einen falschen Namen an.

Der BITKOM-Präsident, Professor Dieter Kempf erklärt in dem Kontext: "Die meisten Community-Mitglieder möchten mit dem eigenen Namen auftreten und verzichten bewusst auf Anonymität.“ Weiter führt der BITKOM-Präsident aus: "Es gibt aber auch etliche Nutzer, die durch Abkürzungen oder Nicknamen nur für Freunde erkennbar sind." Offenbar wird der jeweilige Nutzername durchaus aus unterschiedlichen Beweggründen gewählt.

Laut Professor Dieter Kempf hängt es von der individuellen Nutzung sowie auch von den unterschiedlichen Online-Plattform ab ob der echte Name oder ein Fantasiename gewählt wird. "Mit dem vollen Namen sollte man sich anmelden, wenn man in sozialen Netzwerken bewusst leichter gefunden werden will. Authentisch und mit voller Identität aufzutreten, schafft auch Vertrauen."


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