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EU gibt Tipps zu USB-Sticks
Veröffentlicht am Freitag, 20.Juni 2008 von Redaktion


Die Europäische Agentur für Netz- und Informationssicherheit (European Network and Information Security Agency - ENISA) hat eine Informationsbroschüre veröffentlicht, welche über die Gefahren rund um den USB-Sticks bei Einsatz in Firmen eingehend aufklärt. Das mobile Speichermedium findet selbst bei Unternehmen eine immer stärkere Verbreitung und werden dazu genutzt wichtige Daten zu speichern oder diese etwa während einer Dienstfahrt unterwegs mit dem Notebook bearbeiten zu können.



Der sichere Umgang mit USB-Sticks wird in der Broschüre erklärt denn das Speichermedium kann entweder verlustig werden oder geheime Daten an kriminelle Personen geraten. In Afrghanistan wurden entwendete USB-Sticks der dort stationierten US-Streitkräfte zum Kauf angeboten. Zudem hatte ein Wissenschaftler während seiner Urlaubsreise einen Speicherstick mit vertraulichen Information tausender Studierender der eigenen Universität verloren.

Neben einem Diebstahl oder Verlust können USB-Sticks auch dazu eingesetzt werden, gefährliche virtuelle Störenfriede wie Viren, Trojaner Trojaner im Techniklexikon oder Würmer in Firmen-Rechner einzuschleusen. Die EU-Behörde ENISA meldete dabei Fälle wo Firmen hohe finanzielle Schäden bis zu 1,6 Millionen Euro zu verkraften hatten. In der Broschüre gibt es insgesamt 19 Tipps im sicheren Umgang mit dem mobilen Speichermedium. Dazu gehört etwa dass der USB-Stick an einem Schlüsselanhänger getragen wird. Wenn es zu einem Diebstahl kommen sollte, dann wird die Gefahr dennoch stark eingeschränkt denn der Dieb müsste sich erst authentifizieren um an die Daten zu gelangen. Die Virengefahr wird gebannt indem der Speicherstick in den "Lesemodus" geschaltet wird bevor man ihn an einen anderen Rechner anschließt. Nach der Ankunft im eigenen Unternehmen oder beim Arbeitgeber sollte der USB-Speicherstick dann einer eingehenden Virenprüfung unterzogen werden.


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