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Einhalten einiger Vorsichtsmassnahmen kann Spam Aufkommen verringern
Veröffentlicht am Montag, 15.Februar 2010 von Redaktion


Welcher Internet-Nutzer ist nicht genervt von dem täglichen Spam-Mails, die er in seinem Postfach vorfindet. Untersuchungen ergaben, dass etwa 95 Prozent aller verschickten Mails so genannte Spam-Mails sind. E-Mail-Anbieter sortieren bei 100 verschickten Mails bereits 80 als unerwünschte Werbemails aus. Selbst von den verbleibenden 20 landen immer noch 15 in den Spam-Ordner der Empfänger.



Eine Umfrage der europäischen Agentur für Internetsicherheit (kurz: Enisa) bei insgesamt 92 Mail-Anbieter aus 30 Ländern ergab, dass E-Mail-Anbieter viel Zeit und Geld aufwenden um ihre Kunden vor Spam-Mails zu schützen. Viele der weltweit verbreiteten, unerwünschten Spam-Mails kommen aus USA, Russland oder China. Allerdings bauen sich viele Internetkriminelle auch sogenannte Bot-Netze auf, um von dort ihre Spam-Mails zu verschicken.

Meist wissen die Nutzer der infizierten Systeme nicht, dass ihr Rechner als Teil eines Bot-Netzes missbraucht wird. Prof. Dieter Kempf, Mitglied des BITKOM Präsidiums, sagt zu dem Problem: "Gegen Spam-Versender helfen nur technische Lösungen. Schärfere Gesetze sind zwar grundsätzlich wünschenswert, lassen sich aber praktisch kaum durchsetzen, da die Versender meist im Ausland sitzen." Um seine Kunden bestmöglich vor unerwünschten Spam-Mails zu schützen, wenden Mail-Anbieter jährlich große Summen auf. Jeden dritten Mailanbieter kostet die Spam-Abwehr bis zu einer Million Euro pro Jahr.

Um sich vor unerwünschten Spam-Mails zu schützen sollten einige Tipps beachtet werden. Da die Spamversender ihre Spams nach dem Zufallsprinzip verschicken, sollte man für seine E-Mail-Adresse ungewöhnliche Zeichen- und Ziffernfolgen wählen. Empfehlenswert ist auch, dass sich jeder Internet-Nutzer mindestens 2 e-Mail Adressen anlegt. Die eine für offizielle Mails, zum Beispiel mit der Bank, Freunden und Verwandten und die zweite für Anmeldungen bei Foren oder Chats, um nur 2 Beispiele aufzuzählen.

Viele Internet-Kriminelle sammeln E-Mail-Adressen auf Webseiten, um ihnen die Arbeit zu erschweren wird empfohlen hier das @-Zeichen in der Mail-Adresse mit den Buchstaben "at" auszutauschen. Es bleibt noch die Möglichkeit die Mail-Adresse als Bilddatei zu hinterlegen, da sie so für automatische Suchmaschinen kaum erkennbar ist. Online-Netzwerke erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Mitglieder derartiger Communitys, sollten die dort angebotenen Datenschutz-Einstellungen nutzen und ihre Mail-Adresse nur auserwählten Mitgliedern, wie zum Beispiel Freunden anzuzeigen.

Spam-Mail-Filter wehren den Großteil der unerwünschten Mails ab, trotzdem sollte jeder User seinen Spam-Ordner regelmäßig überprüfen ob nur unerwünschte Mails dort gelandet sind. Findet der Internet-Nutzer eine Spam-Mail in seinem Postfach vor, sollte er diese niemals öffnen oder einen Link darin anklicken noch einen Anhang öffnen. Um sein System vor Schadsoftware zu schützen, sollten Spam-Mails immer in den virtuellen Papierkorb verschoben werden. Wer an mehrere Adressen zum Beispiel eine Bilddatei verschicken möchte, sollte die Adressen im BCC-Feld eingeben, somit wird verhindert, dass die Empfänger die Adressen anderer Empfänger sehen.






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