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Erneut Datenschutz Verletzungen bei Telekom
Veröffentlicht am Donnerstag, 11.Februar 2010 von Redaktion


Mit Nachdruck erklärte der Datenschutzvorstand der Deutschen Telekom, dass die aktuellen Fälle mit der Spitzelaffäre, welche vor zwei Jahren aufgedeckt wurde, nicht vergleichbar seien. In den vergangenen Jahren seien weitere bedenkliche Vorfälle, abseits der großen und spektakulären Spitzelaffäre, bekannt geworden. Diese Verstöße richten sich gegen ethische oder rechtliche Normen.



Wie die Konzernzentrale der Telekom berichtet, seien bei einer Auswertung der Unterlagen mehr als 80 Fälle aufgedeckt worden. Die Telekom strebe eine Kooperation mit der Staatsanwaltschaft an und wolle auch Hinweise für die Ermittlungen an diese weiter leiten. Die Informationen stammen aus den Ermittlungstätigkeiten der Staatsanwaltschaft in der bekannten Spitzelaffäre. Der Telekom wurden diese Akten nun zur Einsicht vorgelegt.

Manfred Balz, Datenschutzvorstand, erklärte, bei den nun bekannt gewordenen Fällen handele es sich überwiegend um das Ausspionieren von Mitarbeitern und deren Gesprächspartner. Hierbei seien sowohl das private Umfeld als auch das Privatleben durchforscht worden. Überwacht worden sind außerdem auch die Telefonverbindungen der Betroffen sowie deren Finanzsituation. Außerdem sei es auch zu der Durchsuchung von Arbeitsplätzen gekommen.

Die Großzahl der nun bekannt gewordenen Fälle habe sich in dem Zeitraum zwischen den Jahren 2001 und 2005 ereignet, und einzelne Fälle habe es auch danach gegeben. Erst durch den im Jahr 2007 erfolgten Konzernumbau sei diese Überwachungspraxis beendet worden. Nicht vergleichbar seien diese Übergriffe jedoch mit der so genannten Spitzelaffäre, bei welcher Betriebsräte, Aufsichtsratsmitglieder sowie Journalisten intensiv überwacht wurden. Der konzerninterne Geheimdienst habe seinerzeit versucht, beispielsweise über einen Abgleich von Verbindungsdaten eine Person ausfindig zu machen, welche an die Presse interne Informationen weiter gegeben hatte. Die Staatsanwaltschaft ermittelt in diesem Fall nach wie vor auch gegen Klaus Zumwinkel, den ehemaligen Aufsichtsratschef sowie gegen Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke.






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