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Erneut musste gravierende Schwachstelle bei Facebook beseitigt werden
Veröffentlicht am Donnerstag, 06.Mai 2010 von Redaktion


Facebook erscheint immer wieder mit mehr oder weniger gravierenden Sicherheitslücken in den Schlagzeilen. Gestern konnten Nutzer von Facebook für einige Zeit die Live-Chats von Nutzern aus ihrer Kontaktliste mitverfolgen. Das unerlaubte mitverfolgen der Live-Chats war nicht die einzige Panne. Facebook-Nutzer konnten auch die Kontaktanfragen ihrer gelisteten Kontakte einsehen berichtet Golem.



Facebook gehört bereits seit einigen Jahren zu den wohl beliebtesten sozialen Netzwerken weltweit. Die große Beliebtheit von Facebook bringt es mit sich, dass bei Sicherheitslücken in Facebook vermehrt darüber berichtet wird. Die gestern bekannt gewordene Schwachstelle hat es Nutzern des beliebten sozialen Netzwerk unter anderen ermöglicht Chats ihrer Kontakte mit zu verfolgen.

In einem Youtube-Video wurde demonstriert wie einfach es ist die Chats seiner Kontakte mit anderen Facebook-Nutzern live mit zu verfolgen. Auch die Kontaktanfragen seiner gelisteten Kontakte, an andere Facebook-Nutzer konnten durch die gleiche Manipulation eingesehen und sogar abgelehnt werden. Für die beiden unerlaubten Eingriffe in die Privatsphäre seiner Kontakte mußte lediglich die Vorschau-Option der eigenen Privatsphäre-Einstellungen, "So sieht dein Profil für die meisten Personen auf Facebook aus", aufgerufen werden.

Wurde danach das Feld darunter, "Finde heraus, wie dein Profil für eine bestimmte Person aussieht", der entsprechende Name von einem seiner Kontakte eingegeben, konnten dessen Live-Chat oder eventuelle offene Kontaktanfragen eingesehen werden. Nach bekannt werden der Sicherheitspanne, wurde die Chat-Funktion von Facebook für einige Zeit deaktiviert.

Nachdem die Panne bekannt wurde hat sich das Team von Facebook dem Problem gewidmet und die Schwachstelle beseitigt. Am späten Abend konnten Nutzer des beliebten sozialen Netzwerkes den Chat wieder nutzen. Wie lange die Sicherheitslücke bestand und von wie vielen Facebook-Nutzern die Schwachstelle missbraucht würde ist nicht bekannt.


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