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Erneut neue Koobface Variante entdeckt
Veröffentlicht am Montag, 15.Juni 2009 von Redaktion


Fachleute beobachten seit Jahren mit Sorge den Anstieg der Onlinekriminalität. Mit der rasanten Verbreitung der nun entdecken Variante des Koobface Wurms werden selbst die kühnsten Hochrechnungen der Experten übertroffen. Von der neuesten Variante des Koobface Wurms werden überwiegend Nutzer von sozialen Netzwerken wie MySpace oder Facebook angegriffen.



Wurden im Jahr 2007 um die 2,2 Millionen Schädlingen verzeichnet, so waren es im Jahr 2008 bereits über 20 Millionen. Inzwischen wurde letze Woche der 25millionste Schädling von Fachleuten entdeckt. Der nun entdeckte Schädling, aus der Familie der Koobface Würmer, hat es erneut auf Nutzer von sozialen Netzwerken wie MySpace oder Facebook abgesehen.

Da diese sozialen Netzwerke immer beliebter werden und immer mehr Anhänger finden, haben Fachleute bereits im voraus befürchtet, dass Onlinekriminelle hier vermehrt ihre Opfer suchen. Koobface verbreitet sich nach einem recht simplem Prinzip, Nutzer von den betroffenen Netzwerkseiten bekommen eine Nachricht von einem der der eigenen Kontakte, in der ein Link für einen Videoclip enthalten ist.Der Wurm versucht sich über die Freundeslisten selbstständig weiter zu verbreiten.

Möchte der Empfänger sich das Video anschauen, so wird er aufgefordert die neueste Version des Flash-Players herunter zu laden und zu installieren. Folgt er der Aufforderung, so lädt er sich Anstelle des Updates die neueste Version des Koobface Wurms auf seinen Rechner.

Ist Koobface auf dem Rechner installiert, so kann dieser von einem entfernten Server aus kontrolliert werden. Das Crimeware sich immer schneller und in immer ausgeklügeltere Varianten verbreitet, wird mit großer Besorgnis seit einigen Jahren beobachtet. Fachleute warnen seit einiger Zeit davor, dass soziale Netzwerke wie MySpace oder Facebook immer öfter in den Fokus von Cyberkriminelle geraten werden. Leider werden diese Warnungen durch immer neue Varianten des Koobface-Wurms und Co. immer wieder bestätigt.






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