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Erpresser Viren im Netz aufgetaucht
Veröffentlicht am Wednesday, 01.December 2010 von Redaktion
Die Virenschutzfirma Kaspersky hat neue Erpresser-Viren gefunden und warnt davor. Als erstes der Virus GpCode.ax der nach einer Infizierung ausgewählte Dateien mit RSA-1024 und AES-256 verschlüsselt. Gegen Zahlung eines Lösegeldes von 120 US-Dollar werden die Dateien von den Cyberkriminellen wieder freigegeben.
Beim zweiten Erpresser-Virus handelt es sich um Seftad.a und dieser schleust sich in den MBR ein. Im Anschluss wird der Rechner neu gestartet und ein Lösegeld von 100 Euro gefordert. Die Behauptung, die Festplatte sei verschlüsselt worden ist aber nur ein fieser Bluff und die Lösegeld-Forderung ebenfalls. Eine Wiederherstellung des MBR ist mit bestimmten Tools möglich.
Als Alternative kann die Webseite besucht und das Passwort aaaaaaciip eingegeben werden. Die Cyberkriminellen nutzen verschiedene illegale Möglichkeiten um Geld zu verdienen. Das Phishing, Datendiebstahl und Erpresser-Viren erfreuen sich einer steigenden Beliebtheit.
Der User kann sich gegen diese kriminellen Methoden schützen indem er vorsichtig im World Wide Web unterwegs ist und einen effektiven stets aktuellen Virenschutz einsetzt. Das Virenschutzprogramm sollte eine Suite sein, die mit einer Antiviren-Software, Firewall, Spamfilter und Phishing-Schutz ausgestattet ist. In Handel können solche Virenschutz-Suiten bereits für weniger als 40 Euro erworben werden. Vor dem Kauf sollten allerdings die Virenschutzprogramme verglichen werden um das beste der angebotenen Programme finden zu können.
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