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Erstes Quartal von Trojanern gezeichnet
Veröffentlicht am Freitag, 14.April 2006 von Redaktion


Nach dem aktuellen Bericht der russischen Virenschutzfirma Kaspersky war das erste Quartal diesen Jahres von neuen Trojanern gezeichnet. Diese neuen Trojaner setzen die Autoren ein, um damit Daten auf einen Rechner zu verschlüsseln oder zu zerstören. Erst wenn der betroffene Anwender einen bestimmten Geldbetrag überweist werden die Dateien entschlüsselt oder eine Zerstörung verhindert.


Der Autor des Trojaners GpCode welcher Dateien verschlüsselte wurde im ersten Quartal 2006 verändert und brachte eine Ransomware ins Internet. Ein neuer Vertreter war der Trojaner Cryzip welcher Dateien mit bestimmten Endungen verschlüsselte und erst wenn der betroffene Anwender eine Summe von 300 US-Dollar auf verschiedene Konten des Onlinebezahlsystems E-Gold überwiesen hatte, wurden die Daten wieder vom Autor des virtuellen Störenfriedes entschlüsselt.

Das relativ sichere Betriebssystem Apple MacOS X war im ersten Quartal von digitalen Gefahren bedroht wozu der Wurm Leap gehörte. Der Wurm konnte über den Dienst IChat in das Betriebssystem eindringen, infizierte Systemanwendungen und vermehrte sich selbst weiter.

Ein zweiter Wurm mit dem Namen Inqtana verseuchte ebenfalls Apple MacOS X aber infizierte keine Dateien sondern der Wurm-Autor Kevin Finsterer ein bekannter User der MacOS X Community wollte auf die Sicherheitslecks des Betriebssystems aufmerksam machen und die Entwicklung neuer Sicherheitslösungen erreichen.

Im ersten Quartal waren außerdem mobile Geräte durch neue virtuelle Gefahren bedroht welche die Handynutzer abkassieren wollen. Der Trojaner Redbrowser.a gehörte zu diesen Dieben und tarnte sich als Programm womit WAP-Seiten ohne Aufbau einer Internet-Verbindung besucht werden können. Ein betroffener Anwender hatte das Programm heruntergeladen und eine SMS verschickt aber bekam keinen Gratiszugang ins Netz sondern die SMS landete bei einer Premium-Nummer wofür er 5 bis 6 US-Dollar zahlen musste.

Das Virus Cxover welcher gleichzeitig auf Rechnern und Handys funktioniert ist damit bewiesen und wurde den Virenschutzfirmen von der Organisation MARA (Mobile Antivirus Researchers Association) zur Analyse zugeschickt.

Wie die Analyse ergab überprüft das Virus Cxover beim Start das Betriebssystem und sobald er aktiv ist setzt er ActiveSync ein um auf mobile Geräte zu gelangen. Findet das Virus zum Beispiel mit ActiveSync ein Handy kopiert er sich dorthin und kann dort Dateien löschen.






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