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Facebook Nutzer im Visier eines Verschluesselungstrojaners
Veröffentlicht am Dienstag, 02.April 2013 von Redaktion


Soziale Netzwerke wie beispielsweise Twitter, Facebook oder auch Flickr sind für viele User seit einigen Jahren ein fester Bestandteil ihrer privaten Internet-Aktivitäten. So ist es nicht verwunderlich, dass auch die Cyberwelt diese Plattformen zunehmend für ihre Angriffe nutzt. Berichten zufolge versucht seit einigen Tagen ein Trojaner Facebook-Nutzer auf ein manipulierte Webseite zu locken.



Weltweit wurden in den vergangenen Jahren soziale Netzwerke, wie beispielsweise Twitter, Facebook oder auch Flickr, von vielen Internet-Nutzern in ihr Leben integriert. Dieser Trend ist auch der Cyberwelt nicht verborgen geblieben und soziale Netzwerke gehören mittlerweile offenbar bereits zu den Lieblingstummel-Plätzen von Cyber-Kriminellen.

Berichten zufolge versucht seit einigen Tagen ein Trojaner Facebook-Nutzer auf eine manipulierte Webseite zu locken. Wer auf den Trick der Betrüger hereinfällt und sich auf die manipulierte Webseite locken lässt, lädt und installiert sich automatisch eine Schadsoftware auf seinen Computer, welche den Link an alle auf der Freundesliste stehenden Kontakte per Chat verschickt. Falls der Chat deaktiviert ist wird die Meldung an den Nachrichtenordner der Nutzer gesendet.

Sobald der digitale Schädling, namens Dropper.Win32.Dorifel, installiert ist wird dieser aktiv und verschlüsselt alle Dateien welche auf .doc, .docx, .xls, .xlsx beziehungsweise .exe. enden. Darüber hinaus soll der Trojaner weitere Schadsoftware nachladen, welche die Bankdaten ihrer potentiellen Opfer im Visier hat. Dorifel  ist kein Unbekannter. Bereits im Sommer 2012 wurde vor der Schadsoftware gewarnt, welche überwiegend in den Niederlanden ihr Unwesen trieb.

Aber auch Deutsche Systeme gerieten in das Visier des Verschlüsselungstrojaner. Im vergangenen Jahr waren offenbar Unternehmen und Behörden so wie auch Krankenhäuser das Ziel von  Dorifel. Wer sich bestmöglich vor Angriffen schützen möchte, sollte niemals unüberlegt oder gar aus reiner Neugierde Links anklicken. Besonders Links von unbekannten Absendern oder welche kommentarlos erscheinen sollten ignoriert werden.

Darüber hinaus sollte jeder Internet-Nutzer seine internetfähigen Geräte mit einer guten Sicherheitssoftware ausrüsten bevor das erste Mal das World Wide Web / WWW aufgesucht wird. Betriebssystem und Antiviren-Software sollten immer auf aktuellen Stand gehalten werden und alle bereitgestellten Updates möglichst zeitnah installiert werden.
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