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Facebook hat Zivilklage gegen den Spammer Sanford eingereicht
Veröffentlicht am Montag, 15.Juni 2009 von Redaktion


Vergangenen Freitag hat ein US-Bundesrichter eine von Facebook eingereichte Zivilklage gegen Sanford Wallace, der auch als den als Spam-König bekannt geworden ist, an die US-Bundesstaatsanwaltschaft weiter gegeben. Grund der Klage soll sein, dass Sanford Wallace von Facebook vorgeworfen wird, dass er das Social Network nutzt um in krimineller Absicht Spam-Nachrichten zu verbreiten.



Falls Wallace verurteilt wird, droht im eine Haftstrafe. Bereits während der Anhörung traf Richter Jeremy Fogel seine Entscheidung zu dem Verfahren. Es heißt, dass noch im Laufe der Woche eine schriftliche Begründung veröffentlicht wird. Da der Spam-König nicht vor Gericht erschienen ist, hatte der Richter eine einstweilige Verfügung gegen Wallace erlassen.

Einem Versuch von Facebook ein Säumnisurteil zu erreichen konnte Richter Fogel nicht nachkommen, da Sanford Wallace vorher schon Gläubigerschutz beantragt hatte. Nach der Beantragung wurden automatisch alle zivilrechtlichen Schadenersatzklagen ausgesetzt. Der von Sanford Wallace gestellte Insolvenzantrag kam nicht überraschend und verzögert das Urteil nur.

Es heißt, dass Facebook den Insolvenzantrag sehr genau prüfen werde und das Verfahren fortführen will. In einer Mail von Facebook heißt es: "Wir freuen uns, dass der Richter mit uns übereinstimmt, dass es Anzeichen für Gesetzesverstöße gibt und dass die US-Staatsanwaltschaft den Fall Wallace untersuchen sollte."

Bereits vor etwa einem Jahr hat ein US-Gericht Sanford Wallace und seinen Geschäftspartner Walter Rines zu empfindlichen Schadenersatz Zahlungen in Höhe von 234 Millionen Dollar an MySpace verurteilt. Im November des letzten Jahres hat Facebook in einem Rechtsstreit gegen den kanadischen Spammer Adam Guerbuez und sein Unternehmen Atlantis Blue Capital erfolgreich geführt. Damals wurde mit 873 Millionen Dollar die bis dahin höchste Strafe nach dem US-Anti-Spam-Gesetz CAN-SPAM verhängt. Wäre zu hoffen, dass sich mit so empfindlichen Strafen das Spamaufkommen ein wenig eindämmen lässt.






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