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Facebook kann Surf Profile seiner Nutzer anlegen
Veröffentlicht am Mittwoch, 28.September 2011 von Redaktion


Facebook gerät immer wieder in das Visier von Datenschützern. Der IT-Blogger Nik Cubrilovic sorgte am vergangenen Wochenende für viel Aufregung. Laut einem aktuellen Blogeintrag von Nik Cubrilovic ist Facebook in der Lage seine Nutzer mittels eines Cookies und Webseiten mit Social Plugins durch das gesamte Internet zu verfolgen.




Facebook zieht immer wieder die Aufmerksamkeit und die Kritik von Datenschützer auf sich. Vertraut man den Aussagen des IT-Blogger Nik Cubrilovic vom vergangenen Wochenende, so ist Facebook in der Lage seine Nutzer quer durch das Internet zu verfolgen.

Offenbar ist das soziale Netzwerk mittels eines Cookies und Webseiten mit Social Plugins in der Lage die Spur seiner Nutzer auch nach deren Ausloggen zu verfolgen beziehungsweise ihnen nachzuspionieren. Dafür verantwortlich sollen Konto-spezifische Cookies sein, welche auch nach dem Abmelden noch aktiv bleiben. Sobald ein User mit diesem Cookie im Gepäck eine Webseite aufsucht welche über einen "Teilen“- oder "Gefällt mir“-Button verfügt, so wird dieser als Nutzer von Facebook erkannt.

Facebook kann so von seinen Mitgliedern sehr differenzierte und präzise Surf-Profile erstellen. In einer Stellungnahme erklärte ein Sprecher des sozialen Netzwerkes, dass alle Konto-spezifischen Cookies nach dem Ausloggen bei Facebook umgehend gelöscht würden.

Laut Facebook, dienen die gespeicherten Cookies vorgeblich zu Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen. Des Weiteren streitet Facebook nicht ab, dass von dem Unternehmen Nutzerinformationen bei dem Besuch von Webseiten mit so genannten Social Plugins, also Facebook-Buttons, gesammelt werden. Allerdings sollen die so gesammelten Informationen nicht zur Auslieferung von Werbe-Anzeigen genutzt werden. Vorgeblich werden diese Daten nicht vorsätzlich und somit ungewollt registriert.

Berichten zu folge arbeitet Facebook bereits an dieser Problematik. Es könne jedoch noch eine Weile dauern bis eine Lösung für das Problem gefunden wird. Facebook hatte nach eigenen Angaben im Juni 2011 weltweit bereits über 710 Millionen Mitglieder. Tendenz weiter ansteigend. Schaut man auf die enorme Mitgliederzahl des sozialen Netzwerkes, kann man lediglich erahnen wie Umfangreich die Datenbank mit den so gesammelten Daten wohl ist.


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