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Facebooks Praemienverweiegrung zahlt sich fuer Hacker ausgezahlt
Veröffentlicht am Dienstag, 27.August 2013 von Redaktion


Die Prämienverweigerung von Facebook hat sich für einen palästinensischen Entwickler ins positive entwickelt. Nachdem Facebook, laut Khalil Shreatehs Aussage, nicht auf seine Mails, mit welchen dieser auf eine Sicherheitslücke aufmerksam gemacht hat nicht reagierte, postetet dieser eine Nachricht auf Mark Zuckerbergs Pinnwand. Nach der Aktion wurde dem Entwickler die sonst übliche Prämie für gemeldete Schwachstellen von 500 US-Dollar verweigert.



Nachdem Facebook, laut Aussage des palästinensischen Hackers Khalil Shreateh, nicht entsprechend auf seine Mails reagiert hat, mit welchen der Entwickler die Betreiber des sozialen Netzwerkes auf eine Schwachstelle aufmerksam gemacht hat, entschloss sich dieser offensichtlich zu einem außergewöhnlichen Schritt.

Der Entwickler nutzte unerlaubter Weise unter anderen die Pinnwand des Facebook-Gründers Mark Zuckerberg um eine Nachricht zu posten. Auf diese Aktion sollen die Betreiber des sozialen Netzwerkes allerdings innerhalb weniger Minuten reagiert haben. Der Account von Khalil Shreateh wurde offenbar umgehend gesperrt. Vermutlich hätte der Entwickler Khalil Shreateh sich über die übliche Prämie von 500 US-Dollar freuen können, wenn dieser für die Demonstration seiner Entdeckung einen sogenannten Falke-Account eröffnet und nicht ungefragter Weise unter anderen die Pinnwand des Facebook-Gründer Mark Zuckerberg genutzt hätte.

Seine ungewöhnliche Aktion und die Prämienverweigerung von Facebook haben nun allerdings dafür gesorgt, dass sich der Hacker über einen viel höheren Geldbetrag freuen kann. Nachdem der Prämienverweigerung von Facebook bekannt wurde, hat der Security-Forscher Marc Maiffret zu einer Spendenaktion für Khalil Shreateh aufgerufen. Kurze nachdem Spendenaufruf bekannt wurde waren bereits über 10.000 US-Dollar auf dem Spendenkonto zugunsten des palästinensischen Hackers Khalil Shreateh.

Marc Maiffret, welcher gemeinsam mit seinem Team bereits viele Sicherheitslücken aufgespürt hat, hat sich bereits für den Erfolg seines Aufrufs bedankt und will den Betrag nun dem palästinensischen Entwickler, welcher Berichten zufolge momentan arbeitslos sein soll, zukommen lassen. Mittlerweile soll Facebook auch den Account von Khalil Shreateh wieder freigeschaltet haben.


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