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G Data warnt vor neuer Malware Masche auf Facebook
Veröffentlicht am Freitag, 19.August 2011 von Redaktion


Die zunehmende Beliebtheit sozialer Netzwerke ist nach wie vor ungebrochen. Ganz oben auf der Beliebtheitsskala steht Facebook. Allerdings nicht nur bei Internet-Nutzern gehört Facebook zu den beliebtesten Netzwerken, auch die Cyberwelt treibt hier offenbar besonders gerne ihr Unwesen. Aktuell wird vor einer Malware Falle gewarnt, welche einen Trojaner im Gepäck hat.



Mit immer neuen Angriffen versuchen Online-Kriminelle Schadsoftware via Facebook in Umlauf zu bringen. Aktuell wird vor der Facebook Nachricht "bist du das" sowie einem durch eine Kurz-URL getarnten Link gewarnt.

Die Betrüger vertrauen offenbar auf die Neugierde vieler Facebook Mitglieder. Sobald ein Empfänger der Nachricht diese anklickt um nach zuschauen ob er auf dem Bild oder Video zu sehen ist klickt die Falle zu. Es erscheint nicht das erwartete Bild oder Video sondern eine als Bild getarnte EXE-Datei. In seinem englischsprachigen Blog warnt das deutsche Softwarehaus G Data vor der neuen Malware-Masche auf Facebook.

Chat-Nachrichten welche Spam-artig in sozialen Netzwerken in Umlauf gebracht werden sind seit langem ein Ärgernis. Neu ist an dem aktuellen Angriff, dass der Malware-Download hinter einem verkürzten Link platziert ist. Sobald das vermeintliche Bild via Doppelklick angeklickt wird, wird ein Trojan-Downloader aktiviert, welcher weitere Schadsoftware aus dem Internet nachlädt. Auch wenn nicht alle Download-Versuche ihr anvisiertes Ziel erreichen heißt das nicht, dass die Gefahr gebannt ist.

Die Cyberwelt wird nicht müde immer neue digitale Schädlinge nachzuladen. Gelingt es dem Betrüger auch die zweite Stufe seines Angriffs zu starten, so kann dieser die Kontrolle über den Computer seines Opfers übernehmen. Die so installierte Schadsoftware öffnet quasi eine Hintertür auf dem Rechner seines Opfers und späht darüber hinaus auch noch dessen vertrauliche Daten aus. Des Weiteren ist der Schädling in der Lage auf die Kontaktliste seines Opfers zuzugreifen und an hier gelistete Kontakte Ködernachrichten zu schicken.

Bisher lockten die Kriminellen ihre potentiellen Opfer mit der Aussicht ein Video ansehen zu können meist zu einer Umfrage. Das versprochene Video wurde allerdings nie gezeigt. Mit der aktuellen Malware-Falle stellt die Cyberwelt einmal mehr ihre Kreativität unter Beweis.


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