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Gefahr durch ehemalige Mitarbeiter darf nicht unterschaetzt werden
Veröffentlicht am Donnerstag, 25.Februar 2010 von Redaktion


Die der Deutschen Bundesregierung zum Kauf angebotene CD mit Steuersündern, hat nicht nur viele vermutliche Steuersünder zur Selbstanzeige bewogen sonder auch eine Reihe von Spekulationen laut werden lassen, woher die Daten stammen beziehungsweise wie der Verkäufer an die Daten gelangen konnte.



Allgemein bekannt ist, dass Schweizer Unternehmen mit einem schmalen Sicherheits-Etat auskommen müssen, was aber nicht zwangsläufig nicht zur Folge haben muß, dass bei ihnen das Sicherheitsbewusstsein weniger ausgeprägt ist als anderswo. Zu Datenverlust im allgemeinen, kann es überall durch Sabotageakte und andere Vergeltungsaktionen ehemaliger Mitarbeitender kommen.

Untersuchungen ergaben, dass ca 75 Prozent aller Firmen davon ausgehen, dass von ehemaligen Mitarbeitern eine IT-Gefahr ausgehen kann. Etwa 42 Prozent der Firmen untersuchen welche Gefahr von ehemaligen Mitarbeitern ausgehen kann und 26 Prozent der Unternehmen versuchen gezielte Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Trotz der aufgetauchten Steuer-CD und anderer peinlicher oder skandalöser Angelegenheiten, sehen Schweizer Unternehmen das Thema eher gelassen. Lediglich 17 Prozent der Schweizer Firmen gehen davon aus, dass von ehemaligen Mitarbeitern eine Gefahr im IT-Bereich ausgehen könnte und haben aus dem Grund bereits Gegenmaßnahmen ergriffen.

34 Prozent sind noch dabei eventuelle Gefahrenquellen zu untersuchen, um dann zu entscheiden ob Gegenmaßnahmen getroffen werden müssen und wenn ja, welche. Auch wenn die zweifelhafte Steuer-CD aus der Schweiz stammen soll, kann den Schweizer Unternehmen aber nicht vorwerfen werden, dass sie weniger Augenmerk auf IT-Sicherheit legen, als das in anderen Ländern üblich ist. In der Schweiz verschlüsseln derzeit bereits 80 Prozent aller befragten Unternehmen Daten auf Notebooks und weitere 16 Prozent planen innerhalb der nächsten Monate die Verschlüsselung.

In dem Punkt der IT-Sicherheit kann die Schweiz durchaus als vorbildlich angesehen werden, denn weltweit verschlüsseln lediglich 41 Prozent der Unternehmen Daten auf Notebooks. Mehr Sicherheit kostet im allgemeinen auch mehr Geld, daher haben etwa 45 Prozent der Firmen geplant die Investitionen im Bereich der sogenannten Data Leakage Preventio-Technologien aufzustocken.

THX an Inside-IT.ch






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