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Gefahren aus dem Internet erkennen und vorbeugen
Veröffentlicht am Dienstag, 03.Juni 2014 von Redaktion


Viren, Würmer, Abofallen

Sie dringen unbemerkt ein, setzen sich dort fest wo sie schwer zu entdecken sind und warten, bis der richtige Zeitpunkt gekommen ist um zuzuschlagen: Jeden Tag, jede Stunde und Minute attackieren Malware-Programme die Computer unbedarfter Privatpersonen, aber auch die Rechner und Rechnersysteme von Unternehmen und Unternehmern, Behörden und Regierungen. Obwohl die Zahl der böswilligen Angriffe mithilfe kleiner Schadprogramme stetig steigt, ist das Problembewusstsein bei vielen Computernutzern noch nicht besonders stark ausgeprägt.




So warnten erst kürzlich Bundeskriminalamt und Versicherungsexperten aus Österreich davor, die damit verbundenen Risiken zu unterschätzen. Cybercrime-Experten wie Marco Gerke, Direktor des Kölner Cybercrime Research Institutes, weisen darauf hin, dass prinzipiell jeder Computernutzer von Cybercrime und Malware betroffen sein kann und stetig neue Formen der Cyberkriminalität hinzukommen. Aber welche Gefahren bedrohen Computernutzer eigentlich konkret? Mit welchen Folgen ist zu rechnen? Und wie kann man sich vor Malware effektiv schützen?

Achtung, Malware: Welche Gefahren lauern im Internet?

Computer mit Internetanschluss sind immer wieder Opfer von Attacken durch sogenannte Malware. Dieser Oberbegriff steht ganz allgemein für Schadprogramme und umfasst eine ganze Reihe von Schädlingen, angefangen von verschiedensten Formen von Viren bis hin zu Würmern und Trojanern. Unter einem Computervirus ist grundsätzlich ein von außen eingeschleusten Schadprogramm zu verstehen, das sich ganz ähnlich biologischen Viren in andere Programme einschleust und sich dann reproduziert und aktiv wird. Unterschieden wird dabei zwischen einigen Grundformen: Den Bootviren, Datei- bzw. Programmviren, Skriptviren und Makroviren. Bootviren setzen sich im Bootsektor eines Datenträgers (z.B. Festplatte) fest und werden beim Start oder Neustart (Booten) des Rechners aktiv. Datei- oder Programmviren benötigen als Wirt ein ausführbares Programm, etwa mit der Dateiendung .exe oder .dll. Sie werden besonders gern als Dateianhänge oder Downloads im Internet verbreitet und aktiviert, sobald die befallene Datei ausgeführt wird. Skriptviren befallen Scripte wie das allseits beliebte und sehr weit verbreitete Javascript, ohne das viele Anwendungen im Internet nicht ausgeführt würden. Sie werden über Browser verbreitet, die das in der Webseite eingebettete Schadprogramm automatisch ausführen. Unter Makroviren versteht man Schadsoftware, die makrofähige Dokumente wie z.B. Word- oder Excel-Dateien benötigen, um sich zu verbreiten und aktiv zu werden. Genau diese Dateien sind es auch, die sie übertragen.
Daneben existieren noch zahlreiche weitere Virenarten, die zum Teil die Eigenschaften unterschiedlicher Virentypen kombinieren oder einen Mix aus Computervirus und einem anderen Schädling darstellen. Daneben machen z.B. Trojaner und Würmer Internetnutzern das Leben schwer. Würmer verbreiten sich besonders über Netzwerke und können ganze Rechnersysteme in kurzer Zeit lahmlegen. Trojaner geben vor, ein anderes Programm zu sein (z.B. eine beliebte App oder ein nützliches Tool), beinhalten aber einen Virus, der einmal eingeschleust zunächst unentdeckt aktiv wird. Verbreitet werden all diese Schädlinge in den meisten Fällen über E-Mail-Anhänge, Links in E-Mails (Stichwort: Phishing-Mails), infizierte Webseiten, vermeintlich nützliche Apps und Tools oder Browser.

Effektiver Schutz vor Viren, Würmer & Co.

Der beste Schutz vor Malware wie Viren, Würmern & Co ist es, zunächst beim Computernutzer ein Problembewusstsein zu erschaffen. Denn meist ist es der allzu sorglose Umgang mit Passwörtern, Links und Dateien, der es Schadprogrammen überhaupt erst erlaubt, auf den Rechner zu gelangen. Darüber hinaus gilt, dass regelmäßig Backups des Systems und der wichtigsten Daten erstellt werden sollten, um beides im Schadensfall schnell wiederherstellen zu können. Sämtliche Programme - Betriebssystem ebenso wie alle Schutzprogramme - sollten stets auf dem aktuellen Stand sein, damit Schadsoftware bestehende Sicherheitslücken nicht ausnutzen kann. Sicherheitspatches sollten aus demselben Grund immer sofort installiert werden. Sinnvoll ist es zudem, Rechner mit einer Kombination aus Abwehrmaßnahmen zu schützen. Bewährt ist dabei die Kombination aus einer guten Antivirus-Software, einer Firewall und Antispy-Software. Natürlich ist es daneben noch möglich, die administrativen Zugriffsrechte individuell zu regeln oder auf ein weniger bekanntes und beliebtes Betriebssystem wie z.B. Linux zu wechseln, das deutlich seltener von Viren & Co angegriffen wird.
Klingt kompliziert? Unterstützung bei der effektiven Malware-Abwehr bietet Expertiger, ein professioneller PC-Service, der Computer und Computersysteme nach individuellen Anforderungen konfiguriert. Sie sind auch erster Ansprechpartner, wenn ein Schädlingsbefall vorliegt - oftmals lassen sich Daten und Systeme auch nach einem Malware-Befall noch retten.






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