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Globales Malware Ranking offenbart Ueberraschungen
Veröffentlicht am Donnerstag, 04.März 2010 von Redaktion


Sicherheitsexperten stellten fest, dass im vergangenen Monat, sich gleich 3 neue Malware-Bedrohungen unter die globalen Top-Ten gemischt haben. Clicker, der im Januar noch auf Platz 1 zu finden war und im Jahr 2009 immer zu den 3 gefährlichsten Bedrohungen gezählt werden musste, ist auf der aktuellen Liste der weltweit 10 gefährlichsten Bedrohungen nicht zu finden.



In dem BitDefender E-Threat-Report werden 4 Trojaner, 3 Exploits, 2 Würmer und 1 Virus als die derzeit weltweit gefährlichsten Bedrohungen im Internet aufgezählt. Von der Tatsache, dass der Trojaner Clicker derzeit nicht mehr so aktiv ist, profitieren nun Downadup, für viele besser bekannt als Conficker, und AutorunINF. AutorunINF führt mit einer globalen Infektionsrate von 9,09 Prozent die unrühmliche Liste der ersten 10 an. Auch wenn es um Conficker relativ ruhig geworden ist, ist er immer noch gefährlich und liegt mit 6,24Prozent auf der weltweiten Liste der gefährlichen Bedrohungen auf Platz 2.

Auf den Plätzen 3 und 4 sind die pdf-Exploits: PDF-JS.Gen und PDF-Payload.Gen mit 5,13 Beziehungsweise 4,21 Prozent anzutreffen. Beide Exploits nutzen, um ihren schädlichen Code auf fremden Systemen auszuführen, Sicherheitslücken im Javascript-Engine des Adobes PDF-Reader aus. Wie gefährlich PDF-Payload.Gen einzustufen ist, ist deutlich daran zu erkennen, dass er es auf Anhieb auf Platz 4 der unrühmlichen Top-Ten geschafft hat. Platz 5 nimmt mit 3,37 Prozent Trojan.Wimad.Gen1 ein. Mit 2,77 Prozent folgt ihm auf Platz 6 Win32.Salitiy.OG.

Auf der Februar-Liste der 10 gefährlichsten Bedrohungen ist Win32.Salitiy.OG der einzige Datei-Infektor. Durch die Tatsache, dass diese Schadprogramme ständig ihre Codes verändern können sie relativ lange unentdeckt bleiben und sie sind nur schwer vom Rechner wieder zu entfernen. Die Rootkit-Komponente dieses Threats, versucht die auf dem System installierte Sicherheits-Software abzuschalten. Die mit 1,92 Prozent und 1,85 Prozent auf Platz 7 und 8 befindlichen Trojan.Autorun.AET und Worm.Autorun.VHG können für die Windows-Autorun-Funktion gefährlich werden.

Im Fokus für Übergriffe von Trojan.Autorun.AET und Worm.Autorun.VHG sind immer wieder freigegebene Netzwerkordner oder auch externe Speichermedien. Es wird immer wieder beobachtet, das sich der auf Platz 8, der gefährlichsten Malware-Bedrohungen, liegende Worm.Autorun.VHG, sich so lange auf einem mit ihm infizierten Rechner verstecken kann, bis er per Fernzugriff über einen speziellen Remote Procedure Call (kurz: RPC) seine Tätigkeit aufnimmt. Auf Platz 9 und 10 ist mit 1,48 Prozent der Exploit Comele.A beziehungsweise mit 1,40 Prozent HeapSpray.B anzutreffen. Die auf Platz 9 und 10 befindliche Bedrohungen, sind wie der auf Platz 3 rangierende PDF-Payload.Gen Neueinsteiger auf der Liste der weltweit 10 gefährlichsten Internet-Bedrohungen.

BitDefender E-Threat-Report






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