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Google Dashboard zeigt Einsicht in gesammelte Nutzerdaten
Veröffentlicht am Freitag, 06.November 2009 von Redaktion


Google bietet mit dem Dashboard seinen Nutzern ein neues Produkt an, welches Einsicht in die über ihn gesammelte Daten gewähren soll. Mit dem Google Dashboard wird Google Anwendern nun eine Übersichtsseite angeboten, auf der er sein Google Konto einsehen und somit jederzeit kontrollieren kann.



Das Google Dashboard soll für Google Nutzer mehr Transparenz in die über ihn gesammelten Daten bei Google schaffen. Google Nutzer können im Dashboard ( ins Deutsche übersetzt: Armaturenbrett) zum Beispiel Informationen über summarisch gelistete und verwaltete Kalender- und Kontaktdaten erhalten. Auch Informationen über via Docs genutzte Dokumente und iGoogle-Widgets sowie abonnierte RSS-Feeds kann der Anwender hier finden.

Zusätzllich soll mit der neuen Seite für seine Anwender der Zugriff auf die Datenschutzeinstellungen vereinfacht werden. Yariv Adan, Product Manager Google Switzerland sagte auf einer Pressekonferenz: Mit "Google Dashboard" hat der Suchmaschinengigant heute eine neue Übersichtsseite präsentiert, mit der Nutzer die zu ihrem Google-Konto gehörenden Daten anzeigen, kontrollieren und allenfalls löschen können.

"Es ist wichtig, dass sich Nutzer bewusst sind, welche Daten online sind und wie sie diese steuern können." Es heißt, das dem Anwender die von ihm genutzten Dienste Inklusive einer Zusammenfassung der Daten die mit dem Produkt oder Service zusammenhängen, plus den entsprechenden Links zu den Datenschutzseiten der entsprechenden Dienste im Dashboard angezeigt werden. Der Zugriff auf die Datenschutzeinstellungen der verschiedenen Google-Dienste soll für den Nutzer somit vereinfacht werden.

Der Anwender des Dashboard kann sehen welche seiner Daten er öffentlich zur Verfügung stellt. Daten löschen kann der User vom Dashboad aus allerdings nicht, dazu ist der Weg über die einzelnen Anwendungen nötig. Derzeit werden noch nicht alle gesammelten Daten über das Dashboard preis gegeben, bestätigt auch Google. Dazu gehören unter anderem nicht persönlich identifizierbare Informationen. Zum Beispiel wenn ein Nutzer sich nicht an seinem Google Konto angemeldet habe und Google Maps benutzt oder unangemeldet eine Suche durchgeführt. Das Google Dashboard wurde in München und Zürich entwickelt. Es heißt, dass die Entwickler die Informationsbreite des Dashboards noch erweitern wollen.






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von Virenschutz.info Leser am Samstag, 07.November
Als praktizierender Datenschutzbeauftragter bin ich froh über jede Verbesserung und habe ich einen anderen Fokus: "Ich traue Google nicht. Warum das neue Dashboard trotzdem hilft" Datenschutzalltag


von Virenschutz.info Leser am Sonntag, 08.November
Ich hab den Link mal klickbar gemacht und freue mich, wenn auch andere sich diesen Themas widmen.

Euer Heiko


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