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Hacker des US Finanzdienstleister RBS Worldpay verurteilt
Veröffentlicht am Freitag, 10.September 2010 von Redaktion


In Russland ist ein Hacker zu einer besonders milden Strafe verurteilt worden. Bei dem Online-Kriminellen handelt es sich um den 28 Jahre alten Viktor Pleshchuck, der nun seine Strafe von sechs Jahren auf Bewährung zu verbüßen hat und zudem das ergaunerte Geld zurückzahlen muss.



Er hatte zusammen mit sieben anderen Hackern den US-Finanzdienstleister RBS Worldpay um neun Millionen US-Dollar an Lohnzahlungen erleichtert. Die Tochterfirma der Royal Bank of Scotland übernimmt für Großfirmen die Auszahlung der Lohn-, und Gehaltsauszahlung an deren Mitarbeiter. Einer höheren Haftstrafe entging der Hacker nur, weil er im Zuge seiner Verhaftung die Namen seiner Mitstreiter verraten hatte.

Der Hacker arbeitete mit den Ermittlungsbehörden zusammen und bekannte sich für schuldig. Die US-Ankläger verfolgen ihn jedoch noch immer, da diese im den Vorwurf machen eine der am besten durchgeführten Hacker-Angriffe aller Zeiten organisiert und mitgewirkt zu haben. Daher haben sie nun ein eigenes Verfahren gegen ihn eingeleitet.

Die Hacker-Gruppe ging bei ihrem Angriff auf RBS Worldpay agressiv vor und verfolgten eine raffinierte Strategie. Bei ihrem ersten Angriff konnten die Hacker auf die seitens RBS verwalteten Personaldaten vieler Firmen zugreifen.

Die Bande kam so in den Besitz von 1,5 Millionen Datensätzen und war offenbar dass einzige Ziel des Angriffs. In Wirklichkeit wollten sie aber die Daten so genannter Debit Cards stehlen. Solche Karten werden in den USA von Unternehmen verstärkt eingesetzt.

Das Gehalt oder der Lohn wird auf einer Magnetkarte gebucht. Das Geld kann der Mitarbeiter anschließend am Geldautomaten abheben. Bei ihren Angriff konnte die Hacker-Gruppe die Kartendaten von hundert solcher Debit Cards entwenden. Sie fertigten Karten-Kopien davon an und hatten zugleich das Auszahlungslimit angehoben. Am 08.11.2008 begann der Geldraub indem die Kriminellen rund um den Globus an 130 Geldautomaten das Geld bis zum Auszahlungslimit abhoben. Die Cyberkriminellen konnten somit die sagenhafte Summe von insgesamt 9 Millionen US-Dollar stehlen.


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