Einigen Hackern ist es gelungen in die Datenbanken der US-Firma Choicepoint, welche persönliche Daten sammelt und anschließend an staatliche Stellen veräußert, einzudringen und haben dabei sowohl Kreditauskünfte als auch Sozialversicherungs-Nummern von über 35.000 kalifornischen Bürgern gestohlen.
Die Sicherheitsexperten warnen davor dass deutlich mehr Menschen von diesen Diebstahl betroffen sind.
Das Unternehmen Choicepoint teilte mit, dass dieser Hacker-Einbruch bereits im Herbst letzten Jahres stattfand und die Behörden rechnen damit dass einige 100.000 US-Bürger davon betroffen sind aber dies streitet Choicepoint massiv ab.
"Kalifornien steht im Mittelpunkt unserer Ermittlungen und wir haben bislang keine Beweise, die darauf hindeuten, dass die Situation sich über Kalifornien hinaus ausdehnt", erklärte Chuck Jones, ein Sprecher von Choicepoint.
Im Oktober 2004 wurde ein verdächtiger 41 Jahre alter Mann festgenommen und wird am Donnerstag dieser Woche vor Gericht stehen. Von mehreren Tätern geht jedoch die Polizei aus und Choicepoint informierte alle kalifornischen Einwohner per Mail über die Gefahr des Identitätsdiebstahls.