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Hacker stehlen 50.000 Michael Jackson Musikdateien
Veröffentlicht am Dienstag, 06.März 2012 von Redaktion


Der japanische Technologiekonzern Sony wurde das Ziel eines Hackerangriffs, bei dem über 50.000 Musikdateien des verstorbenen Popstars Michael Jackson gestohlen wurden. Der Popsänger starb im Sommer 2009 im Alter von 50 Jahren durch eine Überdosis Narkosemittel. Seine Erben hatten die Musikrechte im Jahr 2010 für 150 Millionen Euro an Sony Music übertragen.



Bei den Musiktiteln soll es sich unter anderem um bislang unveröffentlichte Lieder handeln, die der Konzern bald anbieten möchte. Eine Schwachstelle in der Sicherheitsarchitektur hatten die zwei Hacker im Alter von 25 und 26 Jahren für ihren Angriff ausgenutzt. Die Songs wurden dabei unbemerkt kopiert.

Nach einem Bericht der Londoner Zeitung Sunday Times fand dieser Hackerangriff bereits Anfang 2011 statt und damit vor dem großen Datendiebstahl, wo rund 100 Millionen Userdaten des Sony Playstation Network (PSN) entwendet worden waren. Zur Zeit ist nicht bekannt ob eine Verbindung zwischen dem nun bekannt gewordenen Hackerangriff und dem Datendiebstahl besteht.

Das Unternehmen hat bislang noch keine Stellung zu dem Song-Diebstahl bezogen. Die beiden Hacker sind Sony allerdings bekannt. Im Januar 2013 soll der Prozess gegen die zwei Männer beginnen, denen Computermissbrauch, Datendiebstahl und Urheberrechtsverletzungen vorgeworfen werden.

Zur Zeit befinden sich die Datendiebe noch in Freiheit, weil sie eine Kaution zahlten und dadurch aus der Untersuchungshaft entlassen wurden. Die gestohlenen Michael Jackson Songs sind wertvoll aber wurden von Sony dennoch nicht ausreichend geschützt. Im letzten Jahr hat das Unternehmen bezogen auf den PSN-Angriff seine Sicherheit verstärkt wodurch die Userdaten nun sicherer sein sollen als vorher.


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