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Hackerangriff auf LinkedIn kann teuer werden
Veröffentlicht am Donnerstag, 21.Juni 2012 von Redaktion


Nachdem das aktuell größte soziale Netzwerk für Geschäftskontakte vor einigen Tagen Ziel eines Hackerangriffes geworden ist, bei welchem offenbar mehrere Millionen Zugangsdaten ausspioniert wurden, hat nun eine Nutzerin der Plattform im Namen weiterer Mitglieder des Business-Netzwerk eine Sammelklage gegen das Netzwerk für Geschäftskontakte eingereicht. Berichten zufolge soll sich der Streitwert auf über 5 Millionen Dollar belaufen.



Anfang Juni 2012 griffen Hacker innerhalb weniger Tage das Business-Netzwerk LinkedIn, die Datingseite eHarmony und die Musik-Community Last.fm an.

Insgesamt sollen mehrere Millionen Passwörter ausspioniert worden sein, welche teilweise im Netz online gestellt wurden. Gegen das aktuell größte soziale Netzwerk für Geschäftskontakte LinkedIn soll nun eine Sammelklage eingereicht worden sein. Der Streitwert soll sich auf über 5 Millionen Dollar belaufen. Eingereicht wurde die Sammelklage im Namen weiterer Mitglieder des Netzwerkes für Geschäftskontakte von einer Nutzerin der Plattform.

Den Betreibern der Plattform wird vorgeworfen, dass durch die Nutzung veralteter Sicherungstechnik persönliche Daten gefährdet gewesen seien. Des Weiteren seien die Betroffenen zu spät über den Hacker-Angriff und den daraus resultierenden Diebstahl unterrichtet worden.

LinkedIn wird unter anderen vorgeworfen, dass ein veralteter Hash-Algorithmus genutzt wurde und die Passwörter nicht gesalzen wurden. Berichten zufolge heißt es in der Klage, die Betreiber des Business-Netzwerk hätten: “die Integrität von sensiblen Daten der Nutzer erheblichen Risiken ausgesetzt." Laut einer Stellungnahme von LinkedIn soll es nach dem unerlaubten Zugriff auf Kundendaten zu keinerlei Störungen von Nutzerprofilen gekommen sein.

Es wurden sogar Vermutungen laut, dass Anwälte offenbar den bekannt gewordenen Angriff ausnutzen wollen. Die Betreiber der Plattform wollen sich offenbar gegen die in ihren Augen unbegründeten Vorwürfe wehren. In dem Zusammenhang weisen wir darauf hin, dass aus Sicherheitsgründen jede Anwendung ein anderes / eigenes Passwort erhalten sollte. Ein Passwort sollte sich aus einer Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen zusammensetzen und in regelmäßigen Abständen erneuert werden. Ein Passwort muss keinen Sinn ergeben, es soll Daten schützen.


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