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Heath Ledger Suche fuehrt auf verseuchte Webseiten
Veröffentlicht am Thursday, 24.January 2008 von Redaktion
Dass Malware-Autoren eine ganze Fülle von Tricks beherrschen, um ihre potenziellen
Opfer anzulocken, dürfte hinlänglich bekannt sein. Ebenso, dass aktuelle
Ereignisse des Tagesgeschehens als Aufhänger dienen. Ein besonders perfides
Beispiel zeigt, dass die Angreifer hier keinerlei Skrupel haben, selbst mit Hilfe
von verstorbenen Prominten möglichst viele "Besucher" auf ihre
verseuchten Webseiten zu locken.
Bereits wenige Stunden nach der Nachricht vom Tod des Hollywood-Stars Heath
Ledger tauchten erste verseuchte Webseiten auf. Besonders gefährlich: Bei
Eingabe der entsprechenden Suchwörter "heath" und "ledger"
in Google tauchen genau diese präparierten Webseiten in großer Zahl
unter den Suchergebnissen auf. Ein Klick auf den entsprechenden Suchmaschinen-Eintrag
führt anschließend zu einer gefälschten Fehlermeldung im Browser,
die den Anwender zur Installation eines neuen ActiveX-Objekts auffordert. Eine
unüberlegte Bestätigung dieser Anfrage führt ohne Umwege zur
Verseuchung des Rechners mit unterschiedlichen Malware-Varianten.
Einmal mehr wird das perfide und skrupellose Vorgehen der E-Crime-Society deutlich,
auf den Zug tagesaktueller Neuigkeiten aufzuspringen und bnnen kürzester
Zeit durch Einstreuen präparierter Webseiten in den Trefferlisten der Suchmaschinen
mitzumischen. Dies verspricht für Angreifer fette beute, da die künftigen
Opfer erfahrungsgemäß bei entsprechender Medienpräsenz gezielt
im Internet nach Hintergrundinformationen zu den jeweiligen Schlagzeilen suchen.
Anwender von Security-Lösungen sollten Ihre Signaturen aktualisieren,
um vor derart hinterhältigen Angriffen geschützt zu sein. Um den Internet-Browser
als Einfallstor sicher abzudichten, sollte zudem die HTTP-Prüfung über
den in allen G DATA Sicherheitsprodukten enthaltenen lokalen Proxy aktiviert
sein.
Danke an die Presseabteilung von G
DATA
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