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Hybrid-TV ist Einfallstor für Cyberkriminelle
Veröffentlicht am Samstag, 04.September 2010 von Redaktion


Die russische Virenschutzfirma Kaspersky warnt vor Hybrid-TV, denn das bedenkenlose Surfen mit dem Online-Fernseher ist ein Einfallstor für Cyberkriminelle und Datendiebe. Laut den Sicherheitsexperten sind bereits 139 Schädlingsgruppen mit zirka 900 Varianten für Handys im Umlauf. Es würde nur eine Weile dauern, bis eine vergleichbare Menge ähnlicher virtueller Schadprogramme für Fernseher auftauchen.



Das Hybrid-TV ist eine Schnittstelle und bietet somit eine Tür für Cyberkriminelle. Die User sollten daher immer mit Sicherheitsgedanken unterwegs sein, empfiehlt Marco Preuß, der Senior Virus Analyst von Kaspersky. Im Netz existiert eine illegale Schattenwirtschaft für Hackerjobs, Diebesgüter und Schadprogramme. Der einfacher Computeruser ist laut dem Sicherheitsexperten das beliebteste Ziel der Onlinekriminellen. Im vergangenen Jahr gab es nach den Zahlen des Bundeskriminalamts insgesamt 6800 Fälle von digitalen Identitätsdiebstählen.

Die durchschnittliche Schadenssumme hatte sich beim Onlinebanking auf rund 4000 Euro belaufen. Es wird empfohlen, die Kreditkartendaten und die Onlinebanking-Zugangsdaten nicht einfach zu verraten und dies trifft auch auf den Online-Fernseher zu. Das Smart House also das intelligente Heim bedeutet eine weitere Gefahrenquelle.

Beim Smart House ist das Heim vernetzt und rund 41 Prozent der Deutschen möchten in so einem Haus leben. Die Videokamera an der Haustür erkennt den Hausbesitzer wodurch die Tür automatisch geöffnet wird. Das Licht wird nur so eingeschaltet wo jemand ist und der Kühlschrank gibt Koch-Tipps.

Es kann intern und extern gesteuert werden. Bei der externen Steuerung wird ein Apple iPhone oder anderes Smartphone eingesetzt. Das System wird durch die Smartphone-Fernbedienung aber für Hacker angreifbar. Der Sicherheitsexperte empfiehlt beim Smart House ausreichend Sicherheitskomponenten einzusetzen.


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von Virenschutz.info Leser am Dienstag, 04.September
Marco Preuß, der Senior Virus Analyst bei Kaspersky Lab weiß was er sagt. In einem Interview mit mir sagte er sogar, dass 92,4% aller mobilen Schädlinge für Android Systeme gemacht sind. Fand ich sehr spannend bzw. finde ich sehr spannend was Marco sagt, denn für mich ist er einer der wirklich wenigen Experten. http://nachgebloggt.de/2012/09/04/marco-preus-924-aller-mobilen-schadlinge-auf-android/


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