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IT Sicherheit der Bundespolizei unzureichend
Veröffentlicht am Montag, 29.August 2011 von Redaktion


Nachdem es Hackern in der Nacht vom 7. auf den 8. Juli 2011 gelungen ist in Server deutscher Ermittlungsbehörden einzudringen haben offenbar interne Untersuchungen stattgefunden, welche die IT-Sicherheit überprüfen sollten. Demnach soll es um die IT-Sicherheit nicht weit her sein. Hard,-und Software sollen veraltet sein und Sicherheitssysteme sollen unzureichend sein oder gar komplett fehlen.



Der Hackangriff in der Nacht vom 7. auf den 8. Juli 2011 auf Server deutscher Ermittlungsbehörden hat offenbar interne Untersuchungen nach sich gezogen. Berichten Zufolge wurde die IT-Sicherheit bisher offenbar vernachlässigt.

Hard,-und Software sollen veraltet sein und Sicherheitssysteme sollen unzureichend sein oder gar komplett fehlen. Kurz nach Einbruch in die Server der Ermittlungsbehörden erklärte die Gruppe "no name crew", dass diese für den Datendiebstahl verantwortlich sei. Die Hacker hatten Blockweise unterschiedlich brisante Daten online gestellt.

Offensichtlich hat die vernachlässigte IT-Infrastruktur es den Hackern leicht gemacht zahlreiche Ermittlungsdaten zu stehlen. Des Weiteren gibt es offenbar zu wenige Fachleute bei den Ermittlungsbehörden, welche Fehler in diesem Bereich feststellen und auch beheben können. Offensichtlich gibt es bei den Ermittlungsbehörden einige Punkte rund um die IT-Sicherheit, welche unbedingt möglichst umgehend verbessert werden sollten.

Auch die Verwendung von USB-Sticks und optischen Datenträgern im Netzwerk der Bundespolizei soll nicht ausreichend gesichert sein. Offenbar ist die komplette IT-Infrastruktur der Polizei in einem desaströsen Zustand und sollte möglichst schnell von kompetenten Experten auf aktuellen Stand gebracht werden.

Nachdem am 17. August mit der Festnahme eines 23. jährigen Verdächtigem bereits ein ersten Erfolg verzeichnet werden konnte, konnten mittels computerforensische Auswertungen 7 weitere Verdächtige im Alter zwischen 15 und 19 Jahren ermittelt werden. Bleibt zu hoffen, dass die IT-Infrastruktur der Polizei möglichst zügig aktualisiert wird damit die Daten der Bürger besser geschützt werden.


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