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Im April haben es 2 neue Schaedlinge unter die gefaehrlichsten 10 geschafft
Veröffentlicht am Thursday, 06.May 2010 von Redaktion


Der Sicherheits-Software-Hersteller BitDefender hat seine Liste der weltweit am meisten verbreiteten Schädlinge, für den Monat April veröffentlicht. Im Vorab kann man sagen, dass der Abstand zwischen den global bedrohlichsten E-Threats immer schmaler wird. Nach wie vor ist der wohl bekannteste Schädling, Conficker immer noch unter den ersten 3 zu finden.



Der Abstand zwischen dem 1. auf der unrühmlichen Liste geführten Schädling und dem Schädling auf Platz 10 ist immer weiter zusammen gerückt. Platz 1 auf der Liste der global verbreitetsten Schädling wurde im April von AutorunINF eingenommen. Somit hat es AutorunINF mit 13,21 Prozent Infektionsrate, zum dritten Mal hintereinander, ganz an die Spitze der meist verbreiteten Schädlinge geschafft.

Auf Position 2 ist Conficker, der auch unter den Namen: Downup, Downadup, Dumprep und Worm.Win32/Conficker bekannt ist, mit 5,77 Prozent Infektionsrate gelistet. Das Conficker immer noch so gefährlich ist zeigt auf, dass nach wie vor viele Internet-Nutzer versäumen angebotene Updates zu installieren. Den Dritten Platz der meist verbreiteten Schädlinge teilen sich Trojan.FakeAV.KUE und Win32.Sality.OG. Auf Rang 3 ist mit Trojan.FakeAV.KUE ein Neueinsteiger aufgeführt. Die weltweite Infektionsraten des Neueinsteigers beträgt 2,72 Prozent.

Die Tatsache, dass es Trojan.FakeAV.KUE auf Anhieb unter die ersten 3 geschafft hat, zeigt seine Gefährlichkeit auf. Der Trojaner macht sich durch angebliche Warnmeldungen bemerkbar. Zugleich versucht er potentielle Opfer zum Kauf von angeblichen Antivirusprogramm zu animieren. Rang 5 belegt der zweite Neueinsteiger Trojan.Keygen.AX. Auf Platz 6 wird PDF-JS.Gen mit 2,57 Prozent der globalen Infektionsraten gelistet. Position 7 nimmt Gen:Heur.Krypt.24 ein. Der Schädling ist auch unter dem Namen Worm.P2P.Palveo.AT bekannt.

Gefolgt von PDF-Payload und PDF-Name. Diese beiden Schädlinge belegen mit 2,34 beziehungsweise 2,12 Prozent Infektionsrate die Plätze 8 und 9. Bei den Schädlingen PDF-JS.Gen, PDF-Payload 2,34 und PDF-Name handelt es sich um Exploits, die Schwachstellen im Adobe pdf-Reader ausnutzen. Den letzten Platz unter den top 10, der global bedrohlichsten Schädlinge im April, nimmt der Trojaner Autorun.AET ein. Die Tatsache, dass es zwei neuen Schädlingen gelungen ist, unter die ersten top 5 der weltweit gefährlichsten Schädlinge zu gelangen, lässt erahnen wie gut die Schädlingsautoren ihre Malware präparieren um möglichst viele Systeme zu infizieren.


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