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In den vergangenen Tagen betrieben Hacker eigenes GSM Netz
Veröffentlicht am Montag, 17.August 2009 von Redaktion


Wie zu erfahren war, haben Hacker in den vergangenen Tagen auf der Konferenz Hacking at Random, in den Niederlanden, ein eigenes GSM-Netz aufgebaut und betrieben. Um ihr GSM-Netz betreiben zu können bekamen die Hacker von der niederländische Regulierungsbehörde die dafür notwendige Lizenz ausgestellt.



Die Sendestation für GSM-Netz der Hacker befand sich auf einem Hügel auf dem Gelände der Hacking at Random (kurz: HAR2009). Die niederländische Regulierungsbehörde hatte den Hackern eine Lizenz erteilt, dass jeder Transceiver mit einer Sendeleistung von 100 mW arbeiten darf.

Die benötigten Antennen standen Rücken an Rücken an Bäumen und waren so recht gut getarnt. Die Sendeanlagen waren mittels einer E1-Leitung mit den Linux-Servern im GSM-Zelt verbunden. Auf dem Server war OpenBCS Software installiert. Jedes Telefon, welches nun neu im Netz angemeldet wurde mußte zugelassen werden. Für diese Neuzulassung erhielt der Nutzer eine SMS mit dem entsprechendem Autorisierungs-Token.

Nach der SMS-Zusendung wurde das Telefon erstmal wieder aus dem Netz entfernt. Im Netz der Hacker konnte erst telefoniert werden, wenn der Interessent sein Gerät mit dem zugesandten Token über die entsprechende Website registriert hatte. Projektinitiator Harald Welte schrieb in seinem Blog, dass sich insgesamt 1.029 Nutzer im Mobilfunknetz der Hacker anmeldeten.

Den Registrierungsprozess durchliefen mit 391 Anmeldungen immerhin noch ein gutes Drittel der interessierten Nutzer. Das in den Niederlanden durchgeführt öffentliche Experimente war nicht das erste seiner Art . Bereits Ende des vergangenen Jahres führten Hacker auf dem Chaos Communication Congress (kurz: 25C3) ein ähnliches Experiment durch. Es heißt, dass die dafür benötigte Hardware bei Ebay ersteigert wurde und die Software eine Eigenentwicklung ist.






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