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In nur 24 Stunden 1 Millionen neue Infektionen mit Conficker
Veröffentlicht am Freitag, 16.Januar 2009 von Redaktion


Nach einen Blog-Eintrag des Sicherheitsexperten von F-Secure scheint es als habe der Wurm-Conficker / Downadup in nur 24 Stunden mehr als 1 Millionen Rechner infiziert. Am Dienstag ging man davon aus, dass weltweit etwa 2,4 Millionen Rechner infiziert seien. Nur einen Tag später lag die neue Schätzung schon bei mehr als 3,5 Millionen.



Fachleute gehen davon aus, dass so versucht werden könnte ein neues Botnetz aufzubauen, denn das Programm kann Schadsoftware von zahlreichen unterschiedlichen Webservern nachladen. Es soll durchaus möglich sein, dass ein infizierter Rechner in der Lage ist ein Botnetz aufzubauen um dann darüber Unmengen von Spam-Mails zu verschicken.

Allerdings könnten die im Botnetz zusammengeschlossenen Rechner auch für kriminelle Zwecke, um zum Beispiel Webserver anzugreifen, mißbraucht werden. Es scheint als stehe die überwiegende Zahl der mit dem Wurm infizierten Rechner in Unternehmen in China, Brasilien und Russland. In Deutschland wurden nur etwa 4500 infizierte Rechner entdeckt.

Es scheint als verbreite sich Conficker über eine von Microsoft in dem außerplanmäßigen Security Bulletin MS08-067 behandelten Sicherheitslücke im Server-Dienst aller Versionen von Windows. Ausserdem scheint er zur Verbreitung auch Wechseldatenträger wie USB-Sticks und Netzwerkfreigaben mit schwachen Passwörtern auszunutzen. Vermutlich kann der Wurm sich so ausbreiten weil viele Nutzer den Patch noch nicht aufgespielt haben. Conficker kann von der aktuellen Version des Malicious Software Removal Tool erkannt und beseitigt werden.

hier zum Weblog von F Secure






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von Virenschutz.info Leser am Dienstag, 20.Januar
Bitte Text korrigieren: Es handelt sich ausschliesslich um Microsoft-Windows-Rechner. "Richtige" Betriebssysteme sind, wie immer und auch zukünfitg, nicht betroffen (MAC OS, Linux, BSD, Solaris usw.).


von Heiko am Mittwoch, 21.Januar
Webseite : http://www.virenschutz.info
"wie immer und auch zukünftig.."

Na, soweit würde ich nicht gehen, es ist für Angreifer aber schlichtweg leichter in dem Windows-Teich der 96% Marktanteile zu angeln.

Ich könnte im Umkehrschluss versprechen, wenn eines der Anderen Systeme bekannter wird und sich weiter durchsetzt, dass dann auch dort speziell dafür Schwachstellen, Krabbeltierchen etc. auftauchen werden.

Aber gut, jedem seine Meinung, feel free to discusGrüssle Heiko


von Virenschutz.info Leser am Samstag, 07.Februar
wenn bei linux und ähnlichen betriebssystemen, die benutzerverwaltung richtig benutzt wird, haben viren und ähnliches eh keine chanche.


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