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Informationen ueber Kunden und Angestellte in P2P Netzen entdeckt
Veröffentlicht am Dienstag, 23.Februar 2010 von Redaktion


Es hat den Anschein, dass wir alle uns an Datenskandale gewöhnen müssen. Derzeit wird berichtet, dass die US-Handelsbehörde Federal Trade Commission (kurz: FTC) von Behörden und vielen Firmen sensible Daten in Peer-to-Peer-Netzwerken entdeckt hat. Die von der FTC entdeckten Daten sollen sich durchaus zum Identitätsdiebstahl und zur Industriespionage eignen.



Bei den Daten, die von der US-Handelsbehörde Federal Trade Commission entdeckt wurden, soll es sich um Krankenakten, Sozialversicherungsnummern und Finanzberichte handeln. Inzwischen sollen alle betroffenen Schulen, Regionalverwaltungen so wie auch Unternehmen durch Warnungen informiert worden sein. Bei einigen, der fast 100 betroffenen Unternehmen, sollen bis zu 10.000 Beschäftigte angestellt sein. Die von der FTC gefundenen Daten beinhalten Informationen über Angestellte eben so, wie Informationen über Kunden.

Viele der entdeckten Daten eignen sich zum Beispiel zum Identitätsdiebstahl oder zur Industriespionage, um nur 2 Beispiele zu nennen. Jon Leibowitz, der FTC-Vorsitzende äußert sich zu demProblem: "Unglücklicherweise sind Unternehmen und Institutionen aller Größenordnungen für Datenverluste über P2P-Netze anfällig." Weiter sagt Herr Jon Leibowitz zu dem Datenfund: "Wir haben beispielsweise Daten aus Krankenakten, Finanzberichte, Führerscheine und Sozialversicherungsnummern gefunden."

Unternehmen, die P2P-Anwendungen nutzen, wird von der Federal Trade Commission geraten, ihre Software so zu gestalten, dass eine unbeabsichtigte Freigabe von Dateien nicht möglich ist. Firmen, die von Datenverlust betroffen sind, werden aufgefordert ihre Sicherheitsrichtlinien zu überprüfen. Sie sollten sicher stellen, dass ihre Sicherheitsrichtlinien den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen. Sicherheitsfachleute sind der Auffassung, dass P2P-Technologien per se eine Gefahr für die Sicherheit in Netzwerken darstelle.

Datenverluste durch Filesharing Programme in Krankenhäusern, Behörden, Pharmaunternehmen und Finanzinstitutionen haben in der Vergangenheit, in den USA bereits zu Untersuchungen durch den US-Kongress geführt. An die immer wieder bekannt werdenden Datenskandale müssen wir uns wohl gewöhnen. Es gibt wohl keinen Berufszweig und keine Behörde die noch nicht von einem Datenskandal betroffen war. Jedem Internet-Nutzer wird immer wieder empfohlen, seine Daten bestmöglich zu schützen. Da nützt der beste eigene Datenschutz recht wenig, wenn an anderer Stelle, wo seine Daten gespeichert sind, darauf Zugriff erfolgen kann.






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