Nach Einschätzung von Valerie McNiven welche IT-Beraterin der US-Regierung ist haben Cyberkriminelle im letzten Jahr durch ihre Aktivitäten im Netz wie etwa Phishing mehr als 105 Milliarden US-Dollar kassiert, berichtete Spiegel Online heute-
Der Umsatz der Cyberkriminellen sei im Jahre 2004 mit über 105 Milliarden US-Dollar laut Valerie McNiven höher als die Einnahmen aus dem Drogenhandel. Als Grund für die Cyberkriminalität nannte die IT-Beraterin Unfähigkeit oder Unwilligkeit sichere Systeme zu entwickeln.
Aufgrund der Angreifbarkeit der IT-Infrastrukturen steige die Kriminalität im Netz so spürbar an und zu schnell für die Behörden wie etwa der Polizei. Laut der US-Bundespolizei FBI haben eine Mehrzahl der Unternehmen welche von der Cyberkriminalität im Jahre 2002 die entstandenen IT-Schäden nicht angezeigt.
In den kommenden Jahr werden nach McNiven die Risiken bezüglich der digitalen Kriminalität weiter ansteigen. Besonders der Finanzbetrug werde aufgrund der steigenden Vernetzung immer stärker zunehmen und die Möglichkeiten des leichten Identitätsdiebstahls beflügeln nach Meinung der IT-Beraterin die kriminelle Zunahme im Netz.